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MI | 11.04.2012
Arnold Schwarzenegger (Bild: APA)
Graz
Schwarzenegger schickt Ehrenring zurück
Nach Protesten aus seiner alten Heimat rund um die Ablehnung eines Gnadengesuchs schickt der gebürtige Steirer und nunmehrige kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger seinen Grazer Ehrenring zurück.
"Will weitere Aufregungen ersparen"
Schwarzenegger schrieb einen Brief an den Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP). Er habe gehört, dass der Grazer Gemeinderat im Jänner das Arnold-Schwarzenegger-Stadion umbenennen will, so Schwarzenegger.
Er, Schwarzenegger, habe das Gnadengesuch eines verurteilten Vierfachmörders nach einer sehr gewissenhaften Prüfung abgelehnt und werde als Gouverneur während seiner Amtszeit mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ähnliche, ebenso schwierige Entscheidungen treffen müssen.
Stadion muss nun umbenannt werden
Um den verantwortlichen Politikern der Stadt Graz weitere Aufregungen zu ersparen, entziehe er Graz ab sofort das Recht, seinen Namen im Zusammenhang mit dem Liebenauer Stadion zu verwenden; er erwarte, dass Graz den Schriftzug bis Ende des Jahres entfernt, so Schwarzenegger.
Außerdem dürfe sein Name in Zukunft zu keinerlei Graz-Werbezwecken benutzt werden.
"Ehrenring bereits in der Post"
Weiters schreibt Schwarzenegger, dass er auch erfahren habe, dass ihm der Ehrenring der Stadt entzogen werden soll. Es sei ein schöner Tag gewesen, als er den Ring 1999 im Rathaus bekommen habe.
Da ihn das offizielle Graz offensichtlich nicht mehr als einen der ihren akzeptiere, sei der Ring für ihn wertlos geworden. Er befinde sich bereits in der Post, so Schwarzenegger.
"Mit freundlichen Grüßen"
Zum Abschluss schreibt der Gouverneur: Er werde weiterhin mit ganzem Herzen Grazer, Steirer und Österreicher bleiben. "Mit freundlichen Grüßen, Arnold Schwarzenegger."
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