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MI | 11.04.2012
Hans Rinner (Bild: ORF)
FUSSBALL
Hans Rinner wird Bundesliga-Präsident
Der Steirer Hans Rinner wird Präsident der österreichischen Bundesliga. Die Klubchefs einigten sich am Freitag auf den SK Sturm-Präsidenten. Gewählt wird er bei der Hauptversammlung am 7. Dezember.
Rinner: "Ich werde mich bemühen, das Bestmögliche für die Vereine und den österreichischen Fußball zu tun."
Breite Zustimmung
Der bisherige Bundesliga-Vize hat die Unterstützung sämtlicher Erstligisten sowie von sechs Bundesligisten. Seine offizielle Kür als Nachfolger von Martin Pucher erfolgt am 7. Dezember. "Ich werde mich bemühen, das Bestmögliche für die Vereine und den österreichischen Fußball zu tun", sagte der Steirer in einer ersten Reaktion.
Wer ist stimmberechtigt?
Stimmberechtigt sind alle Vereine der Bundesliga sowie die Klubs der Ersten Liga, wobei die Erstligisten über je drei Stimmen, die Bundesligisten über je fünf Stimmen verfügen.
Hoscher und Schalle ausgestochen
Tipp3-Vorstand Dietmar Hoscher, Wunschkandidat von Rapid, Austria, Salzburg und Ried, hatte den Vereinen vor Beginn der Konferenz noch einmal offenbar erfolglos seine Pläne dargelegt. Er ließ bereits über Rapid-Präsident Rudolf Edlinger seine Kandidatur zurückziehen. Der dritte Anwärter Veit Schalle war erst gar nicht erschienen, weil er derzeit im Ausland weilt.
Sturm-Präsident und Bundesliga-Präsident in spe Hans Rinner (Bild: APA/ Markus Leodolter)
"Der Weg der letzten Jahre war kein schlechter", so Rinner.
Rinner hält an Puchers Strategie fest
Rinner will die Arbeit im Sinne von Pucher fortsetzen. Das bedeutet auch, dass er verhindern will, dass die Großklubs mehr Einfluss bekommen, etwa bei den Vermarktungsrechten - hier sollten alle Klubs gleich behandelt werden.

Überhaupt sieht Rinner keinen Handlungsbedarf für allzu große Reformen: "Der Weg der letzten Jahre war kein schlechter, es ist einiges weitergegangen, man kann also nicht sagen, dass das alles falsch gewesen wäre und man muss alles umkrempeln. Man kann da und dort natürlich ein paar Dinge anders machen, aber hier etwas neu zu erfinden, halte ich für nicht gut."

Seine Funktion als Sturm-Präsident wird Rinner auf jeden Fall behalten.
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