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MI | 11.04.2012
Sirene (Bild: ORF)
ZIVILSCHUTZ
Probealarm: Nur drei Sirenen ertönten nicht
Der Zivilschutz-Probealarm ist Samstagmittag in der Steiermark so erfolgreich abgelaufen wie nie: Nur drei der 1.300 Sirenen ertönten nicht. Ziel war es zudem die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut zu machen.
Von 12.00 bis 13.00 Uhr
Der Zivilschutzprobealarm ging von der Bundeswarnzentrale aus - im Viertelstundentakt ertönten die Signale.
Die einzelnen Signale (Bild: APA-Grafik)
Um 12.00 Uhr ein 15 Sekunden langer Probeton, um 12.15 Uhr ein drei Minuten langer Dauerton, der vor einer Gefahr warnt und die Bevölkerung darauf hinweist, ein Rundfunkgerät einzuschalten. Um 12.30 Uhr folgte ein einminütiger auf- und abschwellender Alarmton, bevor dann um 12.45 Uhr ein einminütiger Dauerton entwarnte.
Test für Funktionstauglichkeit
Der Probealarm wird seit 1987 durchgeführt, Ziel ist es die Sirenen auf ihre Funktionstauglichkeit zu testen um zu sehen, wo es Beschallungsprobleme gibt, sagt der Leiter der Landeswarnzentrale Gerald Pizzera.
"Im Laufe der Jahre hat sich auch das ganze Umfeld verändert."
Neue Ausrichtung durch Besiedelung
"Insbesondere dort wo größere Siedlungsgebiete entstehen, auch dass man die Bereiche bessere Abdecken kann. Im Laufe der Jahre hat sich ja auch das ganze Umfeld verändert. Bäume sind höher geworden, Sträucher sind angewachsen, Gebäude gebaut worden und die blockieren die Ausstrahlungsrichtung und da muss man dann immer wieder Veränderungen durchführen", so Pizzera.
99 Prozent funktionieren
In der Regel funktionieren mehr als 99 Prozent der Sirenen in der Steiermark, ist Pizzera mit der Erfolgsquote zufrieden: "Diese ganzen Tests laufen ja so ab, dass wir diese Signale abstrahlen, die Standorte draußen sind vor allem durch Feuerwehrleute besetzt und diese melden uns unmittelbar nach den Tests zurück, ob die Sirene funktioniert hat, oder ob es irgendwo ein Problem gegeben hat."
Auf Bezirksebene wurde der Alarm schon ausgelöst.
Noch kein steirmarkweiter Ernstfall
Steiermarkweit kam es in der Praxis ein einziges Mal zu dem Alarm, so Pizzera, allerdings nicht im Rahmen einer Katastrophe sondern anlässlich einer Gedenkminute an einem kirchlichen Feiertag. Auf Bezirksebene wird der Alarm schon häufiger ausgelöst, entweder bei einem Chemieunfall oder auch bei Unwetterkatastrophen.
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