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MI | 11.04.2012
Hangrutsch im Bezirk Feldbach (Bild: Bezirksfeuerwehrverband Feldbach)
HOCHWASSER
Erneut Hangrutschungen im Bezirk Feldbach
Nach den anhaltenden Regenfällen spitzt sich die Situation im Bezirk Feldbach wieder zu: In den letzten Stunden kam es erneut zu Hangrutschungen. Insgesamt sind dem Krisenstab bereits 600 Rutschungen bekannt.
Verzweifelte Bewohner
Die Nerven liegen bei vielen Bewohnern des Bezirks blank. Etliche besorgte Betroffene meldeten sich in den letzten Stunden bei der Einsatzleitung, um neuerliche Hangrutschungen bekanntzugeben.
Von Breitenfeld bis St. Stefan
Betroffen sind diesmal die Gemeinden St. Stefan, Riegersburg, Gniebing-Weißenbach, Mühldorf und Breitenfeld.
Es ist derzeit nirgendwo Gefahr in Verzug.
Bezirkshauptmann Wilhelm Plauder ist mit Landesgeologen sowie mit Vertretern von Feuerwehr und Bundesheer seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, um die Rutschungen zu begutachten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Hang droht auf Zufahrt zu rutschen
Bis auf einen Fall konnte bis zum frühen Nachmittag Entwarnung gegeben werden, so Thomas Meier vom Landesfeuerwehrverband. In der St. Stefaner Katastralgemeinde Lichtenegg droht eine Zufahrtsstraße zu zwei Wohnhäusern verschüttet zu werden. Die Feuerwehr kämpft mit Planen und durch händisches Abtragen dagegen an. Es bestehe aber keine Gefahr für Leib und Leben, betonte Meier.
Katastrophenalarm bleibt aufrecht
Der Katastrophenalarm für 70 Gemeinden ist nach wie vor aufrecht. Die Anzahl der akut gefährdeten Gebäude hat sich auf rund 60 erhöht.
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