Steiermark ORF.at
MI | 11.04.2012
KLassische grüne Gummistiefel
CHRONIK
Hochwasser: Weiter keine Entwarnung
In der Steiermark hat sich am Dienstag die Situation nach den Regenfällen etwas entspannt. In den Bezirken Feldbach und Fürstenfeld sowie in Gröbming gilt aber nach wie vor Katastrophenalarm.
In Feldbach, Fürstenfeld und in Gröbming gilt Katastrophenalarm.
Katastrophenalarm aufrecht
Von Aufatmen und Entspannung könne noch lange nicht die Rede sein, heißt es vom Landesfeuerwehrverband. Weiterhin gilt in den Bezirken Feldbach, Fürstenfeld und in Gröbming Katastrophenalarm - rund um die Uhr sind Geologen im Einsatz, um gefährdete Hänge, Straßen und Wiesen zu beobachten und über eventuelle Evakuierungen zu entscheiden.
Unwetter in der Steiermark (Bild: Thomas Meier/Bezirksfeuerwehrverband Feldbach)
Mit Stand Dienstagfrüh wurden zehn Häuser und Wohnungen evakuiert, wovon 72 Personen betroffen waren.
Im Laufe des Tages wurden von der Feuerwehr weitere Folien auf rutschenden Hängen ausgelegt und die am Montag ausgelegten Panzerigel in Tagensdorf vom Bundesheer mit Sandsäcken verstärkt.
Panzerigel gegen Hangrutschung (Bild: ORF)
Sicherungsarbeiten laufen auf Hochtouren.
Mit Steinkörben soll Hang gestoppt werden
In Altenmarkt bei Riegersburg musste nach einem Felssturz eine Landesstraße gesperrt werden - hier drohte ein Hang abzurutschen; zudem wurde in Riegersburg an der B66 eine so genannte Krainerwand errichtet, um eine Mure aufzuhalten. Eine weitere kritische Stelle gibt es in Wörth bei Gnas, wo mit Steinkörben eine Hangrutschung gestoppt werden soll.
Kleinräumige Überflutungen weiter möglich
Über die aktuelle Situation sagt Thomas Mayer vom Landesfeuerwehrkommando: "Wenn die erwarteten Niederschläge kommen, die bis über das kommende Wochenende hinaus prognostiziert sind, dann kann es sehr wohl noch zu kleinräumigen Überflutungen kommen. Ich will noch von keiner Enstpannung sprechen".
330 Soldaten im Hilfseinsatz
Von den insgesamt rund 330 Soldaten, die in der Steiermark im Einsatz sind, hilft der Großteil in Feldbach aus, so der Pressesprecher des Militärkommandos, Gerhard Schweiger. Die restlichen Soldaten seien am Dienstag mit der Sicherung der überschwemmten L741 bei Fischern (Bezirk Liezen) beschäftigt.
Stromausfälle im ganzen Land
Nachdem ab Montagabend Radmer (Bezirk Leoben) wieder erreichbar war, konnte die Energie Steiermark eine alternative Stromzufuhr für die rund 200 Haushalte herstellen, die wegen umgestürzter Masten ohne Elektrizität waren. Punktuell sei es zu kurzzeitigen Ausfällen im ganzen Land gekommen, erklärte Sprecher Urs Harnik-Lauris.
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