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MI | 11.04.2012
Fußball (Bild: ORF)
SPORT
Regionalligamatch beschäftigt Staatsanwalt
In der Causa um den möglichen Betrug beim Regionallligamatch Hartberg gegen SAK Klagenfurt (6:0) am Samstag wird nun die Staatsanwaltschaft Graz tätig. Es gebe konkrete Namen und Hinweise, so ein Sprecher.
Hartberg verdrängte den GAK noch von Rang eins.
Meistertitel dank eines 6:0-Kantersiegs
Stein des Anstoßes war der 6:0-Kantersieg des TSV Hartberg gegen den SAK in der letzten Saisonrunde in der Regionalliga Mitte. Der GAK siegte im Parallelspiel gegen Blau-Weiß Linz zwar mit 2:1, wurde aber trotzdem nicht Meister, denn Hartberg hatte dank des hohen Sieges bei Punktegleichheit die bessere Tordifferenz.
Anzeige bei der Staatsanwaltschaft
Unmittelbar nach dem Spiel gab es die ersten Manipulationsgerüchte, die nun in einer Anzeige bei der Grazer Staatsanwaltschaft gipfelten. Eine Staatsanwältin beginnt nun mit der Befragung. Unter anderem ist der Präsident von SAK Klagenfurt, Marko Wieser, als einer der ersten geladen. Wieser hatte zuletzt eine Manipulation ausgeschlossen.
"Das Ganze ist nicht von Anfang an aussichtslos", so Bacher.
Ermittlungen wegen Spielmanipulation
Wie der Sprecher der Anklagebehörde, Hansjörg Bacher, bestätigte, wird wegen des Vorwurfs der Spielmanipulation ermittelt. Ob es zu einer Anklage kommt, entscheidet das Ergebnis der Einvernahmen.

"Das Ganze ist nicht von Anfang an aussichtslos", so Bacher, denn es gäbe einige Namen sowie konkrete Hinweise, auf die man die Ermittlungen aufbauen könne.
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