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MI | 11.04.2012
Kren (Bild: ORF)
Landwirtschaft
Steirischer Kren ist in EU herkunftsgeschützt
Nach dem Kürbiskernöl genießt mit dem Kren nun ein zweites landwirtschaftliches Produkt aus der Steiermark einen EU-weiten Herkunftsschutz. Das Qualitätssiegel gilt für Landwirte im ganzen Bundesland.
"Es war eine mühsame Prozedur", so Kern.
Zehn Jahre langes Verfahren
Beinahe zehn Jahre dauerte es, bis die EU-Kommission Ende des Vorjahres den Herkunftsschutz für den Kren gewährte. Es war eine "mühsame Prozedur", sagte der Obmann des neu gegründeten "Vereins Steirischer Kren g.g.A.", Martin Kern.
Vermarktung noch im Frühjahr
Mit der Vermarktung des neuen Qualitätssiegels werde begonnen, sobald die Verträge mit den Kontrollfirmen stehen und das Kontrollkonzept vom Landwirtschaftsministerium genehmigt wird. Laut Kern soll es noch im Frühjahr soweit sein.
Die Anbaugebiete sind in der Süd- und Oststeiermark.
4.000 Tonnen Kren jährlich
Jährlich werden in der Steiermark rund 4.000 Tonnen Kren auf einer Anbaufläche von rund 300 Hektar produziert. Die traditionellen Anbaugebiete liegen in den süd- und oststeirischen Bezirken Fürstenfeld, Feldbach und Radkersburg.
Siegel für jeden steirischen Krenbauern
Die Herkunftsbezeichnung "g.g.A." ist aber nicht auf diese Regionen beschränkt: Wenn er im Erzeugerregister des Landesverbandes steirischer Gemüsebauern aufscheint und seine Produkte den strengen Qualitätskriterien genügen, darf jeder steirische Krenanbauer das Siegel verwenden.
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