Steiermark ORF.at
MI | 11.04.2012
Handschlag (Bild: EPA)
Gewerkschaft
Betriebsräte und GPA wollen Pakt ausdehnen
Im Vorjahr haben sich Betriebsräte und die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) zu einem Pakt zusammengeschlossen, mit dem Ziel der GPA 1.200 neue Mitglieder zu bringen. Das wurde erreicht - jetzt soll das Projekt ausgedehnt werden.
Die Gewerkschaft litt stark unter dem BAWAG-Skandal.
32.000 steirische GPA-Mitglieder
32.000 Mitglieder hat die Gewerkschaft der Privatangestellten in der Steiermark. Das Image der Gewerkschaft war durch die BAWAG-Spekulationsgeschäfte lange in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb wird in der Steiermark seit einem Jahr aktiv um neue Mitglieder geworben.
Ziel: 150 Betriebsratskörperschaften
Zum Auftakt vor einem Jahr unterzeichneten 60 Betriebe den Pakt, 2009 sind es 90. Das erklärte Ziel: Bis 2010 sollen von den 546 Betriebsratskörperschaften 150 ins Boot geholt werden.
Von Andritz bis Magna
Vertreter aus den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen, wie dem Sozial-, und Bankenwesen, dem Handel und der Industrie mit Betrieben wie der Andritz AG, Böhler oder Magna unterzeichneten den Pakt.
"Wir können Kündigungen verhindern", sagt Reidlinger.
"Starke Gewerkschaft immer wichtiger"
Eine starke Gewerkschaft werde dabei immer wichtiger, sagen die Funktionäre: Würde es keine Gewerkschaft und keine Betriebsräte geben, würden die Auswirkungen wirtschaftlicher Krisen voll auf Arbeitnehmer durchschlagen.

Alfred Reidlinger, Betriebsratsvorsitzender von Magna Steyr in Graz, sagt: "Wir können in Richtung Kurzarbeit Kündigungen verhindern, die Leute in Beschäftigung halten".
Nummer eins bei Mitgliederwerbung
Die Steiermark ist in der Mitgliederwerbung übrigens die österreichweite Nummer eins. Für den Bundesvorsitzenden Wolfgang Katzian ein Grund die Aktion auf ganz Österreich auszuweiten.
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