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MI | 11.04.2012
Reinhard P. Gruber (Bild: APA)
Kultur
Steiermark kauft Vorlass von Gruber
Die Steiermark kauft um 100.000 Euro den Vorlass des steirischen Dichters Reinhard P. Gruber. In der Sitzung der Landesregierung wurde am Montag ein entsprechender Antrag beschlossen.
Die Kosten für das literarische Schaffen aus dem Besitz des Schriftstellers betragen 100.000 Euro.
Manuskripte, Briefe, Dokumente
Der Vorlass enthält nahezu alle Manuskripte, darüber hinaus Briefe, Verlagskorrespondenzen, Zeitungsberichte, Plakate, Veranstaltungseinladungen, Fotos und Dokumente über die Rezeptionsgeschichte.

Außerdem gehören zur Sammlung zwölf bildnerische Arbeiten von Künstlern wie Gerald Brettschuh, Franz Motschnig und Günther Waldorf, die in literarischen Zusammenhang mit Grubers Werk stehen.
Das angekaufte Werk wird dem Franz-Nabel-Institut übergeben, das die umfangreiche Sammlung dokumentieren und archivieren wird.
Der Durchbruch gelang Gruber mit der Figur des "Hödlmoser".
Fein ironisierend
"Reinhard P. Gruber ist der herausragende Schriftsteller der steirischen Gegenwartsliteratur, der vor allem durch die satirisch-ironische Auseinandersetzung mit seiner Heimat bekannt geworden ist", begründete Kulturreferent Kurt Flecker (SPÖ) die Entscheidung.

Mit dem "Hödlmoser" sei Gruber der Durchbruch gelungen, die Figur und ihre tragische Geschichte würden fein ironisierend die steirische Identität widerspiegeln, so Flecker.
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