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MI | 11.04.2012
Hubschrauber Alouette III (Bild: APA)
Bundesheer
Fliegerhorst Aigen ist für zehn Jahre gesichert
Der Fliegerhorst Aigen im Ennstal, dessen Auflassung im Raum stand, ist für zehn Jahre gesichert. Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) berief sich am Montag auf Verhandlungen mit dem Ministerium. Eine Bestätigung gibt es nicht.
300 Jobs können mittelfristig gehalten werden.
Voves: "Die Werft bleibt erhalten"
Nach Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium sei der Stützpunkt samt seinen 300 Beschäftigten für die nächsten zehn Jahre gesichert, so der Landeshauptmann am Montag: "Der Standort Aigen ist erhalten, die Werft bleibt erhalten, die Arbeitsplätze bleiben nach diesen Darlegungen gesichert."
Ministerium gibt keine Bestätigung
Im Verteidigungsministerium weiß man offenbar nichts davon, dass der Fliegerhorst für die nächsten zehn Jahre gesichert ist. Fakt sei, dass die militärische Nutzung des Stützpunktes über das Jahr 2010 hinaus festgelegt wurde.

Wie lange der Fliegerhorst Aigen dann in Betrieb bleibt, könne man derzeit nicht sagen, so Peter Barthou von der Presseabteilung im Ministerium. Einen konkreten Schließungstermin gibt es laut Verteidigungsministerium nicht.
24 Hubschrauber des Typs Alouette III sind in Aigen stationiert.
Voves rudert zurück
Am Montagnachmittag ruderte Voves dann vorsichtig zurück. Es gebe zwar "keine ausdrückliche Standort- und Beschäftigungsgarantie", aus der Absicht des Verteidigungsministeriums, Aigen noch für mindestens zehn Jahre zu nutzen, gehe aber hervor, dass der Standort auch solange erhalten bleibe.

Aufgabe der Politik sei es aus Gründen des Katastrophenschutzes für den Standort zu kämpfen, so Voves.
Schützenhöfer will Standortgarantie
Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (ÖVP) forderte für den Fall einer Koalitionsvereinbarung auf Bundesebene, darin eine Standortgarantie für Aigen festzuschreiben.
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