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MI | 11.04.2012
Susanne Winter (Bild: APA/Markus Leodolter)
Politik
Winter tritt als Grazer FPÖ-Klubobfrau zurück
Die Grazer FPÖ-Politikerin Susanne Winter, die sich wegen ihrer umstrittenen Islam-Aussagen im Wahlkampf vor Gericht verantworten muss, hat ihre Funktion als Klubchefin zurückgelegt. Sie bleibt aber Stadträtin und in allen Parteifunktionen.
Winter: Länger geplante Entlastung
Winter begründete die Entscheidung am Sonntag mit einer länger geplanten Entlastung und einem Signal an die Jugend.
"Funktion als Solidarität übernommen"
Dass sie auch die Fraktionsführung übernommen hatte, sei als "Solidaritätserklärung" der Mandatare gegenüber den Angriffen der anderen Parteien ("selbst ernannte Vertreter der Political Correctness") und der Medien rund um die Graz-Wahl am 20. Jänner 2008 zu verstehen gewesen, so Winter am Sonntag.
"Solidarität ist nun demonstriert"
Die Solidarität sei nun demonstriert, wie geplant möchte sie diese Übergangsphase nun beenden, "um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es in der FPÖ-Graz ein hohes Maß an qualifizierten Verantwortungsträgern gibt", so Winter.
Über Winters Nachfolge dürfte Montagabend entschieden werden.
"Ein Zeichen an die Jugend"
Es sei auch ein Zeichen "von uns Altpolitikern, dass die Jugend nachwachsen soll". Sie selbst könne sie sich so zeitlich freispielen und sich noch mehr ihren zahlreichen Verantwortungen widmen. Über die Nachfolge an der Klubspitze dürfte Montagabend entschieden werden.
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