Steiermark ORF.at
MI | 11.04.2012
Susanne Winter (Bild: FPÖ Graz)
Nach Islamattacken
Personenschutz für Winter aufgehoben
Susanne Winter wird ab sofort nicht mehr rund um die Uhr bewacht. Wie die Polizei am Samstag bestätigte, wurde der Personenschutz für die Grazer FPÖ-Politikerin und Stadträtin aufgehoben.
Seit zweieinhalb Monaten bewacht
Die FPÖ-Politikerin wurde zweieinhalb Monate von vier Personen der Spezialeinheit Cobra rund um die Uhr bewacht. Der Personenschutz wurde notwendig, nachdem Winter im Grazer Gemeinderatswahlkampf Mitte Jänner beim FPÖ-Neujahrstreffen gesagt hatte, dass der islamische Prophet Mohammed im heutige System "ein Kinderschänder wäre", weil er damals "ein sechs Jahre altes Mädchen geheiratet hätte".
Verfassungsschutz ermittelte nach Drohungen
Die Aussagen von Susanne Winter sorgten in ganz Österreich für Aufregung. Die FPÖ-Politikerin erhielt daraufhin Drohmails. Der Verfassungsschutz wurde eingeschaltet und stellte fest, dass ein Personenschutz für Winter notwendig sei. Laut dem Leiter des Verfassungsschutzes des Landes Steiermark, Alexander Gaisch, gab es während der Bewachung keine akuten Gefahrensituationen.
Details am Montag
Näheres wollte die Polizei am Samstag nicht sagen. Details sollen auf Anfrage von Radio Steiermark bei der Polizei, am Montag bekannt gegeben werden.
Kosten für Personenschutz
Die polizeiliche Überwachung von Susanne Winter soll pro Tag 2.670 Euro gekostet haben. Das hat laut dem BZÖ, Innenminister Günter Platter (ÖVP) auf eine parlamentarische Anfrage des BZÖ bekannt gegeben, so das BZÖ am Samstag in einer Aussendung.
Insgesamt hätten die kosten für den Einsatz damit die Marke von 200.000 Euro bereits überschritten, so das BZÖ
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