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MI | 11.04.2012
Weizklamm (Bild: APA)
Weizklamm-Tunnel
UVP könnte für Verzögerungen sorgen
Kommt er, oder kommt er nicht - der Tunnel durch die Weizklamm. Vonseiten der Tunnelplaner sieht man keine größeren Hindernisse. Für Verzögerungen könnten aber juristische Notwendigkeiten sorgen.
Der Geotechniker Peter Lechner kennt, wie er sagt, die Weizklamm in- und auswendig. Schon seit dem Jahr 1999 beschäftigt er sich mit dem Tunnelprojekt, und er ist auch jetzt einer der Experten, die für die Planung des Tunnels zuständig sind.

Kaum bautechnische Probleme
Aus seiner Sicht müsse mit bautechnischen Problemen bedingt durch das Gestein kaum gerechnet werden, sodass der zwei Kilometer lange Tunnel in etwa zweieinhalb Jahren fertiggestellt werden könnte.
Das eine hängt mit dem anderen zusammen
Die derzeit erwartete Bauzeit von fünf Jahren hänge damit zusammen, dass vorher möglicherweise ein zeitaufwendiges Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren eingeleitet werden muss.

"Das ist sozusagen das rechtliche Problem, und das technische Problem ist damit verbunden, ob man dann die Trasse in diesem Zusammenhang auch verschieben müsste oder nicht. Diese beiden Dinge werden im Moment von der Landesregierung geprüft, und davon wird dann der zeitliche Ablauf abhängig gemacht", so Lechner.
Laut Landesrätin Edlinger-Ploder muss der Bund einen wesentlichen Beitrag leisten; Landeshauptmann Voves wartet auf die beste Lösung.
Knackpunkt Finanzierung
Ein weiterer Knackpunkt könnten die geschätzten Baukosten von 45 Millionen Euro sein. Laut Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) müsse eine wesentliche Finanzierung durch den Bund erfolgen, das Verkehrsbudget des Landes reiche dafür nicht aus.

Aus dem Büro von Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) heißt es, man warte auf die beste Tunnellösung und werde sich um entsprechende Mittel vonseiten des Bundes bemühen.
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