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MI | 11.04.2012
Schwarz-Grün in Graz (Bild: ORF)
Nach Graz-Wahl
Kommt nun Schwarz-Grün?
Am Tag nach der Grazer Gemeinderatswahl stellt sich die Frage, wie es nun weitergeht. Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) hat den Grünen ja schon vor der Wahl ein Angebot für eine Koalition gemacht.
Nagl: "Ich reiche die Hände"
Noch steht aber in den Sternen, ob Schwarz-Grün in Graz in den nächsten fünf Jahren Realität wird. Nagl will jedenfalls mit den Grünen sprechen: "Faktum ist, ich reiche den Fraktionen die Hände, im speziellen den Grünen, weil ich glaube, dass sie wichtige Themen ansprechen, die wir in Graz gemeistert haben. Bis jetzt habe ich mir einen Korb geholt, aber ich denke, wenn man hineingewählt wird in eine Stadtregierung, sollte man die Verantwortung auch tragen".
Der Grazer Stadtsenat nach der Gemeinderatswahl 2008 (Bild: ORF)
Die ÖVP hat in der Grazer Stadtregierung künftig vier Sitze, die Grünen einen - zusammen hat man die Mehrheit.
"Die ÖVP muss sich massiv bewegen"
Die Grünen zieren sich (noch)
Die Grünen spielen wie vor der Wahl auch danach die umworbene Braut und zieren sich - Spitzenkandidatin Lisa Rücker sagt sogar, es werde sehr anstrengend werden, mit der ÖVP zu einem Kompromiss zu kommen.

Die ÖVP müsse sich massiv bewegen: "In der Verkehrspolitik braucht die ÖVP endlich eine klare Linie, die sich gegen das Auto und für das Zu-Fuß-Gehen entscheidet. Außerdem wird es mit den Grünen ein Bettelverbot nicht geben", so Rücker.

Auch SPÖ Ansprechpartner für Nagl
Für Bürgermeister Nagl sind aber auch die Sozialdemokraten ein wichtiger Ansprechpartner - die SPÖ muss allerdings nach der Wahlschlappe erst einen Nachfolger für den zurückgetretenen Walter Ferk finden.
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