Steiermark ORF.at
MI | 11.04.2012
Schengen-Feature. (Bild: APA)
Schengen
Keine Grenzkontrollen zu Slowenien mehr
In der Steiermark fallen mit der Schengen-Erweiterung am Freitag die Grenzkontrollen zu Slowenien: Die neue EU-Außengrenze verläuft dann zwischen Slowenien und Kroatien.
Keine Passkontrollen ab Mitternacht
Ab Mitternacht wird es zwischen der Steiermark und Slowenien keine Passkontrollen mehr geben; die Schranken an den Kontrollstellen sind abgebaut oder zumindest offen. Davon werden Schätzungen zufolge rund 20 Millionen Reisende pro Jahr profitieren.
Reisepass trotzdem mitnehmen!
Allerdings muss man nach wie vor einen Reisepass oder Personalausweis mitführen, um sich ausweisen zu können.
Bei den Einfuhrbeschränkungen und im Flugverkehr ändert sich nichts.
Zollkontrollen bleiben
Aber Passkontrolle ist nicht gleich Zollkontrolle: Für den Warenverkehr zwischen den beiden Ländern ändert sich nichts; die Einfuhrbeschränkungen etwa für Zigaretten oder Alkohol bleiben aufrecht.

Auch im Flugverkehr ändert sich vorerst nichts: Ab 30. März entfallen die Passkontrollen auch hier.
Neue Aufgaben für Grenzbeamten
Völlig neu wird sich der Alltag der rund 300 steirischen Grenzbeamten gestalten. Nach einer mehrmonatigen Übergangsfrist wird niemand mehr direkt an der Grenze seinen Dienst versehen. Stattdessen sollen die Kontrollen weiter ins Landesinnere verlegt werden. Im Anlassfall ist auch eine Verfolgung über die Staatsgrenze hinweg möglich.

Ein Teil der Beamten bekommt überhaupt ein anderes Aufgabengebiet, wie etwa Graz, zugeteilt.
Einkaufszentrum in Grenzhäusern?
Die bisherigen Kontrollstellen sollen künftig anders genutzt werden, beispielsweise für mobile Polizeieinheiten oder Schulungen.
Einige Gebäude dürften aber auch verkauft werden: So gibt es Pläne für ein Einkaufszentrum am Grenzübergang Spielfeld.
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