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MI | 11.04.2012
Marienlift (Bild: ORF)
Umzug
"Marienlift" fuhr zum letzten Mal in Graz
Zum vorerst letzten Mal konnten am Montag Interessierte mit dem für das Kulturhauptstadtjahr 2003 errichteten "Marienlift" auf Höhe der Marienstatue am Grazer Eisernen Tor hochfahren. Er wird bis Jahresende in Hartberg wieder aufgebaut.
"Ökoweltblick" in Hartberg
Der "Marienlift" wurde im Dezember 2006 um rund 40.000 Euro an die Stadtwerke Hartberg, die im Besitz des Ökoparks sind, verkauft. Geschäftsführer Reinhard Fink erklärte, dass das 18 Meter hohe Kunstwerk auf ein mehr als 20 Meter hohes Metallgerüst gebaut wird. Der Einstieg werde von der Terrasse eines neuen Turms sein, in dessen obersten Stockwerk ein "Ökoweltblick" eingerichtet werden soll, so Fink.
"Marienlift" verliert seinen Namen
Dazu werde der "Marienlift" nun neu lackiert - seinen Namen werde er dann aber wahrscheinlich nicht mehr tragen. Gegen Jahreswechsel könnte der Lift bereits in Hartberg wieder in Betrieb sein.
83.295 Mal ist der Lift hochgefahren
Robert Günther, Geschäftsführer der "Graz 2003 Kulturhauptstadt Europas Organisations GmbH", legte die Nutzungszahlen des Kunstwerks vor: Exakt 83.295 Mal ist der Lift seit 2003 hochgefahren. Allein 62.231 Mal im Kulturhauptstadtjahr 2003. Dass das künstlerische Werk von Richard Kriesche nur auf Zeit seinen Platz am Eisernen Tor haben sollte, sei von vornherein klar gewesen, erklärte Günther.
Künstler Kriesche hofft auf mehr "Fairness"
Kriesche hingegen teilte mit, dass er in Zukunft auf "politische Kräfte" hoffe, die "der kommenden künstlerischen Generation wieder mit Fairness, Wertschätzung und Respekt begegnen." Eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Hartberg habe der Künstler abgelehnt, so Fink.
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