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MI | 11.04.2012
Gemeinderatswahl
Grazer FPÖ will bei der Jugend punkten
Die Grazer FPÖ will bei der Gemeinderatswahl am 20. Jänner 2008 bei der Jugend punkten: Auf der am Freitag in Graz präsentierten Kandidatenliste finden sich zwei unter 30-Jährige an wählbarer Stelle.
Positionierung "als soziale Heimatpartei"
Laut Spitzenkandidatin Susanne Winter wolle man sich "als soziale Heimatpartei" positionieren. Sie nannte als Wahlziel "zehn Prozent plus X, und das X möglichst groß".
Zwei 27-jährige Jugendkandidaten
Gleich hinter Winter startet auf Platz zwei der 27-jährige Student Armin Sippel in die Wahl. Er sieht sich naturgemäß "als der Jugendkandidat der FPÖ Graz" und gibt seinerseits das Ziel aus, "im Segment der Jung- und Erstwähler stärkste Kraft zu werden".

Das zweite Signal an die Jugend ist der Universitätsassistent Roland Lohr (27), der nach eigener Aussage die Qualität an den Pflichtschulen erhöhen will und getrennte Klassen für nicht deutschsprachige Schüler fordert.
Nach Gemeinderat Harald Korschelt, der an dritter Stelle kommt, steht auf der Liste der Banker Mario Eustacchio, der für das Bankhaus Krentschker tätig ist. Auf Platz zehn steht der Journalist und Feuilletonchef der FPÖ-nahen Wochenzeitung "Zur Zeit", Ernst Brandl, der sich um Kulturpolitik kümmern will.
Herbe Niederlage bei letzter Wahl
Bei der vorangegangenen Gemeinderatswahl hatte die Grazer FPÖ eine herbe Niederlage einstecken müssen und war auf acht Prozent gerutscht. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage lag die FPÖ bei 13 Prozent.
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