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MI | 11.04.2012
Jäger legt an (Bild: ORF)
oststeiermark
"Katzen-Jäger" ausgeforscht
Ein Jäger ist nun als jener Schütze ausgeforscht worden, der Anfang Jänner im oststeirischen Breitenfeld an der Rittschein im Bezirk Feldbach einen Hauskater angeschossen hat. Das Tier wurde durch Schrotkugeln schwer verletzt.
Durch Jagdgesetz gedeckt
Der 42-Jährige gab laut Polizei vom Donnerstag als Rechtfertigung an, er habe angenommen, das Tier verfehlt zu haben.

Vom Jagdgesetz her ist die Tötung von streunenden Hunden und Katzen in der Nähe von Fütterungsstellen, wo sich die Katze laut dem Jäger befunden hatte, gedeckt.
Anzeige wegen Tierquälerei
Der aus dem Bezirk Leibnitz stammenden Jäger muss dennoch mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen. Nach dem Schuss hätte er sich überzeugen müssen, ob das Tier getötet bzw. verletzt wurde. Einen Zusammenhang mit anderen Verletzungen, die bei "Flauschi" festgestellt worden waren - Bissverletzungen, Knochenbrüche -, dürfte es laut Polizei nicht geben.
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