Steiermark ORF.at
MI | 11.04.2012
Zwei junge Igel. (Bild: APA)
Tierquälerei
Jugendliche zündeten Igel an
In Kalsdorf bei Graz hat die Polizei zwei jugendliche Tierquäler ausgeforscht. Die Burschen hatten einen Igel mit Brandbeschleuniger überschüttet und angezündet.
Tier mit massiven Brandverletzungen
Bereits vergangenen Montag wurde der Igel mit massiven Brandverletzungen im Ortsgebiet von Kalsdorf aufgefunden; trotz sofort erfolgter tierärztlicher Behandlung konnte der Igel nicht mehr gerettet werden.
Jugendliche geständig
Die Polizei leitete daraufhin intensive Ermittlungen ein. Im Zuge der Befragungen von Jugendlichen erhärtete sich der Verdacht der Tierquälerei. Zwei Jugendliche - 15 und 18 Jahre alt - gestanden schließlich, das Tier mit einem Brandbeschleuniger besprüht und angezündet zu haben. Gleichzeitig filmten die Täter ihre Tat mit dem Handy und verschickten es anschließend an ihre Freunde.
Im Zuge der Einvernahmen gestanden die Jugendlichen auch insgesamt drei Diebstähle und einige Sachbeschädigungen mit einem Gesamtschaden von 1.000 Euro, die sie zusammen mit ihren sieben Freunden begangen haben.
Majoran statt Marihuana verkauft
Die Jugendlichen stahlen bei einem Badeteich Sessel und Liegen, die sie anschließend verbrannten, beschädigten einen Schaukasten, Verkehrszeichen, eine Überwachungskamera und besprühten Hausfassaden mit Farbe.

Fünf der Jugendlichen wurden ausserdem nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt. Um ihren eigenen Suchtmittelkonsum zu finanzieren verkauften sie anstatt Marihuana mit Majoran gefüllte Säckchen an Süchtige.
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