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MI | 11.04.2012
SK Sturm (Bild: ORF.at)
Dritter Mann?
Neue Vorwürfe im Wettskandal um SK Sturm
Rund um den angeblichen Wettskandal bei Sturm Graz werden die Ermittlungen jetzt ausgedehnt. Nach Ex-Trainer Michael Petrovic und Bojan Filipovic gerät jetzt auch Verteidiger Dragan Sarac in das Visier der Justiz.
Verbindung zu Sarac wird geprüft
Derzeit wird die Verbindung zu Dragan Sarac überprüft, hieß es am Mittwoch von Seiten der Staatsanwaltschaft Graz. Die Ermittlungen werden aber noch länger dauern. Insgesamt seien noch rund 20.000 Telefongespräche auszuwerten, heißt es.

Wie die Info-Illustrierte "News" berichtet, sei man bei der Durchsicht der Telefon-Abhörprotokolle auf Dragan Sarac gestoßen. Ex-Trainer Petrovic hätte in einem Gespräch davon gesprochen, dass "natürlich auch der Verteidiger eingeweiht" sei.
Bisher keine handfesten Beweise
Wirklich handfeste Beweise gegen Petrovic und Filipovic liegen aber bis jetzt noch nicht vor. Dem Ex-Sturm-Trainer und dem Mittelfeldspieler Filipovic wird vorgeworfen, dass sie im Auftrag der deutsch-chinesischen Wettmafia versucht hätten, die Spiele Sturm gegen Austria Wien und Sturm gegen Red Bull Salzburg zu manipulieren.

Die Manipulation sei aber in beiden Fällen fehlgeschlagen, weil Sturm statt zu verlieren gegen die Wiener Austria ein 0:0 erreicht und gegen Red Bull Salzburg sogar mit 4:0 gewonnen hat.
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