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MI | 21.03 | 17:28
Kuh (Bild: ORF)
Ein Cafe mitten im Kuhstall
Im oststeirischen Ort Waisenegg gibt es das erste Kuhcafe Österreichs. Hier kann man seinen Milchkaffee mit Blickkontakt zu den Produzenten - den Kühen - trinken - frischer geht's nicht.
An den Stall ist direkt ein Cafe angebaut. Kuhstallatmosphäre pur
Nach dem Brand des Wirtschaftsgebäudes vor zwei Jahren baute der oststeirische Rinderbauer Hans Derler an sein neues Stallgebäude ein Cafe an. Damit ist das servierte Plundergebäck nur wenige Meter von der Kuhflade getrennt - Kuhstallatmosphäre pur.
Kuh wird gemolken (Bild: ORF)
"Ich will die Milchproduktion näher bringen"
"Unsere Idee war, den Konsumenten die Melkarbeit, den Milchviehstall und die Milchproduktion näher zu bringen", sagt Milchbauer Derler.

Statt eines Stallburschen macht der japanische Melkroboter die Stallarbeit, der die Kühe rund um die Uhr melkt und auf Schritt und Tritt überwacht.
Blick vom Kuhcafe in Richtung Stall (Bild: ORF)
Ein Teil der gemolkenen Milch kommt nun direkt ins Kuhcafe.
Im Cafe kostet die Milch vier Euro pro Liter - von der Molkerei bekommt der Bauer 30 Cent. Neue Milchmädchenrechnung
Nun ist die Milchmädchenrechnung allerdings eine andere - die Gäste zahlen oben im Cafe mehr als die Molkerei: "Oben im Cafe kostet es vier Euro und von der Molkerei bekommen wir derzeit 30 Cent pro Liter - das ist ein gutes Geschäft", sagt Derler.
Blick vom Cafe in den Kuhstall (Bild: ORF)
Das Kuhcafe ist jeden Sonntagnachmittag geöffnet. Stinkfreie Atmosphäre
Für dieses gute Milchgeld können die Gäste die einzigartige Atmosphäre fast zur Gänze auskosten, denn im Cafehaus riecht es nicht nach Stall - wer dennoch will, kann in den Stall gehen und Stall pur erleben, sagt Derler.