Wien ORF.at Kunst & Kultur
TV-ProgrammTV-ThekRadioÖsterreichWetterSportIPTVNews
MI | 21.03 | 17:25
Jazz (Bild: orf.at)
Der Grazer Jazzsommer
Der Grazer Jazzsommer ist heuer bereits in seine zehnte Saison gestartet. Auch heuer findet die Veranstaltung wieder auf der Kasemattenbühne am Schlossberg statt, gratis ist sie aber nicht mehr.
Bewährtes Konzept
Das Konzept hat sich bewährt - deshalb kann man nun Karten reservieren und das Gerangel um Sitz- oder Stehplätze vermeiden.
Jazzvariationen
Den Auftakt machten legendäre Veteranen - "Blood, Sweat & Tears". Sie machen aktuell eigentlich Jazzrock, doch der Begriff "Jazz" wird seit einiger Zeit auch vom Jazzsommer recht weit ausgelegt, von Blues bis "Worldmusic" reicht die Angebotspalette.

Eik Breit, auch heuer wieder künstlerischer Leiter, meint dazu: "Jeder Musikstil beweist seine Berechtigung durch eine ständige Variationsmöglichkeit, durch eine Weiterentwicklung. Wir finden sehr viele Beispiele wo im Jazz eben andere ethnische Einflüsse dazukommen."

Früher sei es der Latin-Jazz gewesen, aktuell seien es Einflüsse aus dem osteuropäischen Folklore und aus Afrika, die den Jazz beinflussen.
21 Mal Jazzgenuss
Insgesamt wird es 21 Konzerte geben, darunter klingende Namen wie Blueslegende John Mayall oder Klaus Doldingers "Passport" in ursprünglicher und im zweiten Teil des Konzerts dann in aktueller Besetzung.

Den Abschluß macht am 3. und 4. August Gitarrist Ralph Towner mit "Oregon" auch in ungewöhnlicher Begleitung - denn er tritt mit Recreation Großes Orchester Graz gemeinsam auf und am Pult steht ebenfalls ein musikalischer Grenzgänger: Posaunist und Komponist Christian Muthspiel.
"Murszene" am Mariahilferplatz
Weltmusik am Mariahilferplatz - leutet das Motto der diesjährigen "Murszene" und das hat einen Grund. Man beginnt am 26.Juli, um dem Jazzsommer keine Konkurrenz zu machen und hat auch das Programm eher in Richtung Blues, Latin und eben worldmusic zusammengestellt, nicht ahnend, dass der Jazzsommer heuer auch sehr viel aus diesen Sparten im Programm hat.