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MI | 21.03 | 17:20
Gregor Regner mit seinem Welmeisterstück (Bild: Konditorei Regner)
Der "süßeste" Weltmeister aus Seckau
Was braucht man um Weltmeister zu werden? 40 dag Zucker, 30 dag Mehl, Himbeeren, Eier und einen Schneebesen. Die Rede ist vom frisch gebackenen Konditor-Weltmeister Gregor Regner aus Seckau.
Regner konnte 900 Teilnehmer aus aller Welt auf die Plätze verweisen. Mit Ruhe zum Ziel
Der 21-jährige Weltmeister ist die Ruhe in Person: Egal ob zu Hause in der Konditorei Regner in Seckau oder in Calgary bei der Weltmeisterschaft der Konditoren.
Gregor Regner mit seinem Welmeisterstück (Bild: Konditorei Regner)
900 Teilnehmer aus 51 Nationen
In Kanada musste es Regner auch mit den Besten der Besten aufnehmen - insgesamt gab es 900 Teilnehmer aus 51 Nationen. Doch der Obersteirer konnte das Rennen um Platz eins für sich entscheiden und ist nun sozusagen der "süßeste" Weltmeister.

"Wir haben bis zum Schluss gekämpft"
Wie im Sport geht es auch bei der Konditorweltmeisterschaft um das richtige Material. "Mein Schaustück war um zwei Millimeter zu hoch - es hätte nur 80 Zentimeter sein dürfen", erzählt Gregor Regner. Mit den ersten zwei Tagen in Calgary war Regner nicht zufrieden: "Aber wir haben bis zum Schluss gekämpft und es hat sich ausgezahlt."
Regner kommt aus einem traditionsreichen Familienbetrieb. Konditorentradition seit 1660
Nach 20 Stunden nonstop und ohne Schlaf von Calgary nach Wien, erhielt der frischgebackene Weltmeister zuhause in Seckau süße Komplimente. Gregor Regner kommt aus einer traditionsreichen Konditorenfamilie in Seckau. Der Familienbetrieb hat seit 1660 Tradition und jetzt hat er auch einen Weltmeister.
"Das Talent hat er wohl von Vater und Mutter"
"Was heißt mitgezittert - ich hab' ja fast eine Herz-Lungen-Maschine die ganze Zeit gebraucht", erzählt der stolze Vater Michael Regner. Karin Regner, die Mutter des Weltmeisters, ist zum einen stolz, aber auch froh, dass ihr Sohn wieder zuhause ist. Das Talent habe der Jungkonditor wohl von Vater und Mutter, erklärt die stolze Mama.
Die drei Geschwister haben schon zahlreiche Titel erbacken. "Der Gregor wollte noch eines draufgeben"
Auch die Schwestern Johanna und Andrea haben schon oft bei Bewerben alle anderen hinter sich gelassen: Drei Landes- und drei Bundessiegertitel konnten die Geschwister schon erringen. "Aber dem Gregor hat es anscheinend nicht gereicht, der wollte doch eines draufgeben und hat jetzt die Weltmeisterschaft gewonnen", schmunzelt seine Schwester Andrea.