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DI | 14.02.2012
Herberstein (Bild: Herberstein)
Keine Vogelgrippe
Tierpark Herberstein öffnet in zwei Wochen
Aufatmen im Tierpark Herberstein und in umliegenden der Region: Nachdem die auf H5N1 getestete Ente negativ ist, wird der Tierpark in zwei Wochen öffnen. Auch die Bauern der Region sind erleichtert, dass die Schutzzone nun fällt.
Zwei Mal positiv, ein Mal negativ
Zwei Mal wurde die Moschusente aus der Feistritzklamm in Mödling getestet, zwei Mal ergab der Test Vogelgrippe. Im EU-Labor Weybridge stellten die Experten allerdings fest, dass die Ente das gefährliche H5N1-Virus doch nicht in sich hatte.
"Normale Fehleranfälligkeit"
Bei der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), sprach man am Donnerstag von normaler Fehleranfälligkeit. Einer von tausend Tests liefere ein falsches Ergebnis.

Ein Fehler sei sowohl bei positiven als auch bei negativen Testergebnissen möglich, so Oskar Wawschinek von der AGES.
Schutz- und Überwachungszone aufgehoben
Die Schutz- und Überwachungszone rund um Herberstein, die seit 17. Februar gegolten hatte, wird jetzt aufgehoben. Damit kann der Tierpark Herberstein, der wegen der Vogelgrippe nicht wie geplant am 1. März aufsperren konnte, jetzt wieder öffnen.
Seuchenteppiche entfernen
Doch das werde noch dauern, sagte Tierpark-Geschäftsführer Andreas Kaufmann: "Dadurch dass in den letzten Wochen alles konzentriert war auf Schutzmaßnahmen und auf Seuchenvorbeugungsmaßnahmen, sind wir mit den Vorbereitungen für die Öffnung des Tierparks etwas hinten nach. Der Park war ja für Außenstehende gesperrt, deshalb konnten die Firmen auch nicht hier arbeiten. Es wird jetzt sicher 14 Tage dauern, bis wir soweit sind, das wir aufsperren können".

Unzählige Seuchenteppiche müssen wieder entfernt werden, die Wege instand gesetzt und das neue Gepardengehege noch fertig gebaut werden, sagte Kaufmann. Die Turbulenzen der letzten Wochen trägt der Tierparkleiter mit Fassung: "Herberstein ist nun der am Besten untersuchte Tierpark Österreichs".
Tierarzt-Kontrollen fallen weg
Große Erleichterung herrschte auch bei den fast 1.500 Geflügelbauern, die in der Schutz- und Überwachungszone lagen. So kann etwa Geflügelbäurin Maria Dunst die Seuchenteppiche bald wieder entfernen und der Amtstierarzt muss die Eier ihrer 3.000 Hühner nicht mehr kontrollieren, bevor sie Eier verkaufen will.
Rückgänge bei Eierverkauf
Maria Dunst hofft, dass sie künftig wieder mehr Eier verkauft - in den letzten Wochen machte sie fünfzehn Prozent weniger Umsatz als vor dem Vogelgrippe-Verdachtsfall.
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