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MI | 11.04.2012
Heidrun Holzfeind (Bild: Stadt Graz/Fischer)
KUNST
Camera-Austria-Preis für Heidrun Holzfeind
Der Camera-Austria-Preis für zeitgenössische Fotografie geht heuer an Heidrun Holzfeind. Ihre Werke spannen einen Bogen zwischen Kunst, sozialem und politischem Handeln, heißt es in der Begründung der Jury.
"Ich freue mich wahnsinnig"
Die 39-jährige, gebürtige Lienzerin reiht sich in eine Reihe von berühmten Fotografiekünstlern ein - Gewinner des Camera-Austria-Preises der letzten Jahre waren zum Beispiel Sanja Ivekovic, Marika Asatiani und Walid Raad.

"Eine fantastische Auszeichnung. Ich fühle mich sehr geehrt, in einer Reihe mit anderen Fotografen zu sein, die auch meine Vorbilder sind. Ich freue mich wahnsinnig", strahlt Holzfeind.
1995 fing Holzfeind in New York mit dem Fotografieren an.
New York als Beginn der Fotografiekarriere
Holzfeind studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Bildhauerei, bevor sie 1995 in New York bei Cooper Union begann - ab diesem Zeitpunkt fing sie mit dem Fotografieren an. In New York kam sie auch zum ersten Mal mit den Werken des Camera-Austria-Preisträgers Nan Goldin in Berührung, welche sie sehr beeinflussten.

Die aktuelle Preisträgerin hat noch keine eigene Galerie, die sie vertreibt und arbeitet auch nicht mit Unikaten, sondern in Auflagen. Für ein neues Projekt ist sie nun für ein Jahr in Wien.

Mit 14.500 Euro dotiert
Seit 1989 wird der mit 14.500 Euro dotierte Camera-Austria-Preis alle zwei Jahre an einen herausragenden Künstler verliehen, der einen Beitrag in der Zeitschrift Camera Austria International veröffentlicht hat.
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