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DO | 23.02.2012
Airbag (Bild: ORF)
CHRONIK
Polizei hob "Airbag-Bande" aus
Einen Millionenschaden soll die "Airbag-Bande" bei Hunderten Coups in ganz Österreich verursacht haben. Jetzt wurden zwei Mitglieder geschnappt. Sie werden noch diese Woche nach Graz überstellt, wo die Ermittlungen geführt werden.
Über 1.000 Autos wurden österreichweit aufgebrochen.
Deutscher und Pole in Wien festgenommen
Der Name der "Airbag-Bande" ist Programm: die Mitglieder sollen laut Staatsanwaltschaft österreichweit über 1.000 Autos aufgebrochen und daraus Airbags, sowie Navigationsgeräte ausgebaut und gestohlen haben. Abgesehen hatte es die Bande meist auf Autos der Marke BMW, die Beute wurde ins Ausland verkauft.

Der Wiener Polizei gingen nun zwei mutmaßliche Mittäter ins Netz; ein 36-jähriger Pole und ein 26-jähriger Deutscher. Die beiden wurden am Flughafen Wien-Schwechat festgenommen. Derzeit befinden sie sich in Untersuchungshaft in Wien, werden aber noch diese Woche nach Graz in die Justizanstalt Graz-Jakomini überstellt.
Der Gesamtschaden wird mit rund einer Million Euro beziffert.
20 Straftaten in der Steiermark
Zwar wurde der Großteil der Delikte - etwa 700 - in Wien verübt, da allerdings die Staatsanwaltschaft Graz als erste in Österreich gegen die "Airbag-Bande" ermittelt hat, ist sie auch für die weiteren Erhebungen zuständig, sagt deren Sprecher Hansjörg Bacher.

In der Steiermark gehen rund 20 Delikte südlich der Mur-Mürzfurche auf das Konto der Bande. Der Gesamtschaden wird derzeit mit rund einer Million Euro beziffert. Die Erhebungen seien allerdings noch lange nicht abgeschlossen, man ermittle in Richtung Mittäterschaft, so Bacher. Nähere Informationen würden aus kriminaltaktischen Überlegungen nicht veröffentlicht, heißt es.
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