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GRAZ |
08.11.2010 |
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Studentenvertreter blockierten Finanzamt
Zwei Dutzend Studierende haben am Montag den Eingang des Grazer Finanzamtes mit einem Transparent blockiert. Damit protestierten sie gegen geplante Familienbeihilfe-Kürzungen. Unterstützung bekamen sie von Grünen und KPÖ.
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Kurz nach 9.00 Uhr blockierten die Studenten den Haupteingang des Finanzamtes. |
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Eingang mit Transparent versperrt
Als die Studierenden kurz nach 9.00 Uhr den Haupteingang des Finanzamtes in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße mit einem Transparent blockierten, war der Parteienverkehr bereits in vollem Gang. Mehrere Personen wollten in das Gebäude hinein und wurden auch nicht daran gehindert. Immer wieder hoben die Studenten das Transparent hoch, damit jeder durchgehen konnte.
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"Finanzminister soll noch einmal nachdenken"
ÖH-Vorsitzender Cengiz Kulac bezeichnete die geplanten Kürzungen bei der Familienbeihilfe erneut als "sozialpolitische Katastrophe". Das Finanzamt sei die richtige Adresse für den Protest, so Kulac, "stellvertretend für das Finanzministerium. Dementsprechend wollen wir darauf aufmerksam machen, dass sich Finanzminister Pröll noch einmal eindringlich Gedanken darüber macht, auf wessen Schultern er das Budget sanieren will."
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Unterstützung erhielten die Studierenden von Seiten der politischen Opposition. |
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Abgeordnete protestierten mit
Unterstützung erhielten die Studierenden am Montag auch von Seiten der politischen Opposition. Der KPÖ-Abgeordnete Werner Murgg sprach von einem "wichtigen Anliegen. Seien wir froh, dass sich endlich gegen diese Sparmaßnahmen, die die einfachen Menschen treffen, ein gewisser Widerstand regt".
Auch Ingrid Lechner-Sonnek (Die Grünen) solidarisierte sich mit den Studierenden: "Einer Politik, die an der Ausbildung und Bildung von Kindern und Jugendlichen spart, kann man nicht das Wort reden."
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Nächste Studentendemo am Dienstag
Für Dienstagnachmittag ist eine weitere Demonstration geplant, zu der ÖH-Chef Kulac rund 1.000 Teilnehmer erwartet: Auf dem Mariahilferplatz soll Suppe ausgeschenkt werden, der Demonstrationszug endet dann erneut vor dem Finanzamt.
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