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Solarenergie |
26.07.2005 |
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Größte Solaranlage Mitteleuropas in Graz
In der steirischen Landeshauptstadt wird wieder mehr auf alternative Energiegewinnung gesetzt. Mit der größten Solaranlage Mitteleuropas sollen jährlich 2.500 Megawattstunden Wärme für rund 3.000 Haushalte geliefert werden.
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Bis zu 400 Tonnen Kohlendioxid einsparen
Durch diese alternative Wärmegewinnung sollen laut Umweltlandesrat Johann Seitinger (ÖVP) jährlich bis zu 400 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.
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Vom Land gefördert
Das Projekt wird vom Land Steiermark mit 300.000 Euro gefördert. Ein entsprechender Vertrag wurde am Dienstag von Seitinger unterzeichnet.
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1,5 Millionen Euro Gesamtkosten
Die Kollektorfläche von 5.900 Quadratmetern wird auf den Dächern der AEVG, der Grazer Abfall- Entsorgungs- und Verwertungs-GmbH, von heimischen Firmen montiert. Durch das Projekt werden 13 Vollarbeitskräfte in der Solarbranche geschaffen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,5 Mio. Euro.
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"Größte Anzahl von Groß-Solaranlagen"
Keine mitteleuropäische Großstadt verfüge über eine größere Anzahl von Groß-Solaranlagen als Graz, so Seitinger. Alleine durch die bisherigen großen Anlagen am Arnold-Schwarzenegger-Stadion, dem Berlinerring und dem Fernheizwerk zähle die Stadt Graz eine Kollektorfläche von über 10.000 Quadratmetern.
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Der Gesamtanteil der erneuerbaren Energiegewinnung in der Steiermark liege derzeit bei 30 Prozent. "Bis zum Jahr 2010 wird ein Anteil von 50 Prozent angestrebt", schilderte Seitinger.
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Fördersätze bis zu 150 Prozent angehoben
Erst jüngst wurden die Fördersätze für Solaranlagen im Bereich des Neubaues und bei Erweiterung einer thermischen Solaranlage bis zu 150 Prozent angehoben, sodass rund 30 Prozent der Investitionskosten für die Kollektorflächen abgedeckt werden.
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Bei einer Solaranlage mit acht Quadratmeter Kollektorfläche bedeutet das einen Förderbeitrag von 700 anstatt bisher 280 Euro. Allerdings werden die Fördersätze in den steirischen Gemeinden unterschiedlich gehandhabt.
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