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LANDTAGSWAHL |
26.09.2010 |
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SPÖ bleibt vorn - FPÖ gewinnt stark dazu
Die Landtagswahl ist geschlagen und die SPÖ bleibt, wenn auch hauchdünn, die Nummer 1 im Land. Der FPÖ gelingt mit starken Gewinnen der dritte Platz und Einzug in den Landtag, auch Grüne und KPÖ bleiben im Landtag.
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Knapper Vorsprung für SPÖ
Nach dem vorläufigen Endergebnis (also ohne die rund 63.000 Wahlkarten) kommt die SPÖ auf 38,43 Prozent und liegt damit vor der ÖVP mit 37,14 Prozent. Die FPÖ erzielt 10,83 Prozent, die Grünen 5,25 Prozent. Die KPÖ liegt mit 4,41 Prozent vor dem BZÖ mit 3,0 Prozent.
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Die CPÖ erreichte 0,71 Prozent, die Liste Puma kam auf 0,23 Prozent. Die Wahlbeteilung lag bei 64,18 Prozent - ein Minus von über zehn Prozent, die rund 63.000 Wahlkarten allerdings nicht mitgerechnet.
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Auch inklusive der Wahlkarten dürfte sich am Ergebnis nichts grundlegendes mehr ändern - ergibt eine SORA-Prognose.
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FPÖ ist Zünglein an der Waage
Für die SPÖ bedeutet dieses Ergebnis einen Rückgang von 3,31 Prozentpunkten, für die ÖVP ein Minus von 1,52 Prozentpunkten. Deutlich zugelegt hat dagegen die FPÖ mit einem Plus von 6,27 Prozentpunkten - die Freiheitlichen konnten damit einen Regierungssitz und die Rolle als Zünglein an der Waage ergattern.
Für die Grünen stellen die 5,25 Prozent einen schwachen Zuwachs von 0,57 Prozentpunkten dar. Die KPÖ hat zwar ein Minus von 1,91 Prozentpunkten, ist aber weiterhin im Landtag vertreten. Sollten die Wahlkarten keinen Umsturz bringen, hat das BZÖ das Grundmandat in Graz und damit den Einzug in den Landtag verpasst.
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An dieser Mandatsverteilung dürften laut SORA-Prognose auch die Wahlkarten nichts mehr ändern.
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SPÖ: 23 - ÖVP: 22
In Mandaten bedeutet das vorläufige Endergebnis 23 Landtagssitze für die SPÖ (bisher 25), die ÖVP kommt auf 22 Sitze (24). Für die FPÖ weist das Ergebnis sechs Mandate (bisher null) aus. Die Grünen haben künftig wie bisher drei Sitze inne, die KPÖ zwei (bisher vier).
In der Regierung gehen künftig jeweils vier Sitze an SPÖ und ÖVP, einen Sitz hat die FPÖ inne.
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steiermark.ORF.at
Die bisherigen Kerngebiete der SPÖ und ÖVP - die obersteirischen Industriestädte und der ländliche Raum in der West- und Oststeiermark - waren diesmal kein verlässlicher Boden für Zugewinne. Nur die FPÖ konnte punkten.
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Naturgemäß unterschiedlich sind die Reaktionen der Spitzenkandidaten zur Landtagswahl: Während bei SPÖ und FPÖ Freude herrscht, hofft man bei ÖVP und BZÖ auf die Wahlkarten. Bedingte Zufriedenheit gibt es bei Grünen und KPÖ.
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Lobende Worte hat SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann nach der Landtagswahl für SPÖ-Spitzenkandidat Franz Voves gefunden: Er habe "viel Gutes" gemacht. ÖVP-Chef Josef Pröll gibt die Wahl verloren: "Heute hat es nicht gereicht."
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Das Wahlergebnis berge enorme politische Brisanz und sogar Blockadegefahr in sich, ist der Politologe Peter Filzmaier überzeugt. Man könne davon ausgehen, dass sowohl SPÖ als auch ÖVP den Landeshauptmannanspruch stellen werden.
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Die Verluste der SPÖ bei der Landtagswahl sind eine "Spätfolge der Wirtschaftskrise": Die von der Krise Betroffenen wählten zu 25 Prozent die FPÖ und nur zu 35 Prozent die SPÖ, ergab die ISA/SORA-Wahltagsbefragung.
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ORF.at
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tvthek.ORF.at
Die ORF-TVthek bietet alle Fernseheinstiege zur Wahl on demand zum Nachsehen.
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