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UMWELT |
10.09.2010 |
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LKH Graz setzt auf Sonnenenergie
Die Grazer LKH Uni-Klinik setzt seit Jahren auf alternative Energie: Der CO2-Ausstoß wurde dadurch um 35 Prozent reduziert. Ein weiterer Sonnenkollektoren-Block ging am Donnerstag auf dem Dach der Kinderklinik in Betrieb.
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Am LKH Graz gibt es Sonnenenergie-Anlagen auf acht Dächern. |
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100.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr
Das Uni-Klinikum Graz ist eine Stadt in der Stadt, mit 80.000 stationären Patienten pro Jahr und 7.000 Mitarbeitern. Auf acht Dächern befinden sich mittlerweile Photovoltaik- und thermische Anlagen zur alternativen Energiegewinnung. 16 Solarpaneele kamen am Donnerstag dazu.
"Mit dieser Anlage haben wir die 100.000er-Grenze überschritten - das heißt, wir produzieren im Jahr über 100.000 Kilowattstunden Strom. Das entspricht immerhin dem Stromverbrauch von rund 17 Haushalten", sagt Gebhard Falzberger, Betriebsdirektor der Uni-Klinik.
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 Mit der Sonnenenergie, die man am Dach der Kinder- und Jugendchirurgie gewinnt, wird das Wasser des Therapie-Schwimmbeckens rund um die Uhr beheizt. 8.500 Kilogramm Treibhausgase werden dadurch eingespart.
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Die Erweiterung der Sonnenkollektoren und das Energiemonitoring werden vom Land mit 10.000 Euro gefördert. |
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Energiemonitoring läuft
Es gibt aber auch noch viele andere Energieprojekte am LKH Graz, wie die erste Solartankstelle der Steiermark oder das Energiemonitoring, das seit wenigen Wochen läuft. Dabei werden alle Bereiche des Großkrankenhauses auf Energiesparmöglichkeiten überprüft.
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Ziel ist es, bis 2015 das energiesparendste Krankenhaus Österreichs zu sein. |
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Energieverbrauch wird analysiert
Jeder der 7.000 Mitarbeiter des LKH Graz soll bei der Überprüfung eingebunden werden, sagt Falzberger: "Alle Energieverbräuche werden analysiert. Die Energie zu Spitzenzeiten ist am teuersten. Wenn es uns gelingt, den Energieverbrauch auch auf andere Tageszeiten zu verlegen, dann ist das bereits ein bedeutender Bestandteil."
Seine Vision sei, "dass wird bis zum Jahr 2015 das energiefreundlichste Krankenhaus in ganz Österreich sein wollen".
Dazu soll künftig auch etwa das neue Chirurgie-Gebäude beitragen - für dieses Großprojekt ist eine ganze Solarwand geplant.
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