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MO | 13.02.2012
Stau (Bild: ORF.at/Julia Hammerle)
VERKEHR
Reiseverkehr: Megastaus auf Transitrouten
Der Urlauberreiseverkehr hat Österreichs Transitrouten am Samstag an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht. Auf der Tauernautobahn bildete sich ein 35 Kilometer-Verkehrsstau. Auch auf den steirischen Straßen brauchte man Geduld.
Fuik: "Es ist dort mit Umleitungen schwierig, man muss Verzögerungen in Kauf nehmen."
Nadelöhr Gleinalmtunnel
Auf den steirischen Autobahnen rollten die Blechkolonnen, wenn auch langsam, in Richtung Süden. Als Nadelöhr entpuppte sich einmal mehr der einröhrige Gleinalmtunnel auf der Pyhrnautobahn (A9). Dort sei es immer wieder zu Rückstaus gekommen, sagt Herbert Fuik vom Landespolizeikommando: "Es ist dort mit Umleitungen schwierig, man muss Verzögerungen in Kauf nehmen."
1.300 Fahrzeuge pro Stunde
Laut Tunnelwarte verzeichnete man am Samstag rund 1.300 Fahrzeuge pro Stunde in beide Richtungen. Das ist doppelt soviel, wie an normalen Tagen. Der Pannendienst wurde daher auch aufgestockt und sei in ständiger Einsatzbereitschaft.
Vor einer Baustelle in Wörschach bildete sich ein drei Kilometer langer Verkehrsstau.
Stau auch im Ennstal
Ein weiterer neuralgischer Punkt befindet sich im Ennstal. Auch auf der B320 musste man am Samstag Wartezeiten in Kauf nehmen. "In Wörschach im Bezirk Liezen ist ein sehr starkes Verkehrsaufkommen. Vor einer Baustelle sind hier drei Kilometer Stau Richtung Süden gemeldet worden", so Fuik.
Entspannung erst am Sonntag
Geduld benötigten die Urlauber auch an den Grenzübergängen zwischen der Steiermark und Slowenien, sowie zwischen Slowenien und Kroatien. Von dort wurden immer wieder längere Staus und Wartezeiten gemeldet.

Eine Entspannung auf den Transitstrecken wird von den Experten erst für Sonntag erwartet.
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