|
|
 |
 |
WIRTSCHAFT |
29.07.2010 |
|
|
|
|
Wohnstudie: Steirer wollen Eigentum
Die Steirer setzen beim Wohnen auf Eigentum. Das ergab eine Umfrage des Integral-Instituts im Auftrag der Erste Bank. Nahezu die Hälfte der 200 Befragten will aufgrund der derzeit niedrigen Kreditzinsen umziehen oder renovieren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Integral im Auftrag der Erste Bank und Sparkasse durchgeführt. |
|
|
|
112 Quadratmeter Wohnraum pro Steirer
42 Prozent der Steirer leben laut der Umfrage in einem Ein- oder Zweifamilienhaus, am zweithäufigsten sind Mietwohnungen dicht gefolgt von Eigentumswohnungen.
Im Durschnitt hat demnach jeder Steirer - aufgrund der vielen Häuser - 112 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung, mehr als die Hälfte bleibt länger als zehn Jahre in derselben Wohnung. Rund ein Viertel der Befragten will in den nächsten fünf Jahren umziehen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Erst Förderungen, dann Kredite
Gefragt seien vor allem Eigentumshäuser, so Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse. Die Steirer greifen dabei häufiger als der Durchschnitts-Österreicher auf Fremdfinanzierungen zurück. "In erster Linie versucht man alle Förderungen auzunutzen. Bausparen und Kredit sind gleichwertig an zweiter Stelle", so Fabisch.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Fabisch: Langfristig werden die Kreditzinsen wieder auf sechs bis acht Prozent steigen. |
|
|
|
Kreditzinsen so niedrig wie seit Jahren nicht
Die derzeit niedrigen Kreditzinsen verstärken laut Fabisch den Trend zum Eigentum noch. Die Entlastung pro Rate liege im Moment bei 20 bis 25 Prozent. Die Kreditzinsen sind nämlich von sieben Prozent 1996 auf derzeit rund 2,2 Prozent gefallen.
Die Zinsen werden aber wieder steigen, rechnet Fabisch: "In den langfristigen Kalkulation sollte man von sechs bis acht Prozent ausgehen, das ist ein Durchschnittswert. Auf die nächsten drei bis fünf Jahre sehe ich die Wohnbaufinanzierungen aber bei einem Niveau unter sechs Prozent."
Der Anlegerboom bei Wohnungen und Häusern ist übrigens ungebrochen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
steiermark.ORF.at; 28.6.10
Wegen der Wirtschaftskrise investieren Anleger ihr Geld verstärkt in Immobilien. Die rege Nachfrage treibt die Preise vor allem in den steirischen Ballungsgebieten nach oben - eine Entwicklung auf Kosten der ländlichen Regionen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
5.5.10
Die Pleite Griechenlands und die starke Verschuldung einiger Euro-Länder verunsichert auch viele steirische Sparer - diese investieren dadurch vermehrt in Gold und Immobilien. Münze Österreich und Immobilienmakler profitieren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|