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CHRONIK |
28.07.2010 |
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Keine Hubschraubersuche nach "Amanda"
Seit Sonntag läuft im Raum Graz-Liebenau die Suche nach der 3,5 Meter langen Boa constrictor "Amanda", die ihrem Besitzer entwischt ist. Nun sollte sogar ein Hubschrauber zum Einsatz kommen, doch die Idee wurde wieder verworfen.
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Ein Hubschrauber sollte per Wärmebildkamera Jagd auf die Schlange machen. |
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Schwierige Suche
Die Suche nach der Riesenschlange in Graz erweist sich als sehr schwierig. Die Polizei wollte deswegen am Mittwoch zu einer kreativen Maßnahme greifen: Ein spezieller Hubschrauber mit Wärmebildkamera sollte auf Jagd gehen, so Einsatzleiter Willibald Thaller.
Aus dem Hubschraubereinsatz wurde jedoch nichts. Wie am Nachmittag bekannt wurde, kann der Helicopter nicht tief genug fliegen.
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Der Mensch passe nicht ins Beuteschema, so Stangl. |
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Keine Gefahr für Kleinkinder
Entwarnung gibt es unterdessen für die Öffentlichkeit. Werner Stangl, der behördliche Sachverständige für Reptilien, betont, dass Würgeschlange Amanda keine große Gefahr für Kinder sei:
"Die Schlange ist nicht in der Lage, ein Kleinkind zu fressen und der Mensch passt nicht ins Beuteschema dieser Tiere. Außerdem hat die Schlange einen Hasen gefressen." Sie sei also satt, so Stangl.
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Haustiere gefährdet
Haustierbesitzer müssen sich allerdings in Acht nehmen, weiß Stangl. "Das Tier wird nur eine Gefahr für ganz kleine Hunde darstellen, wenn die irgendwo unbeaufsichtigt laufen würden und die Schlange Hunger hätte."
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steiermark.ORF.at
Der für den Tierschutz zuständige Landesrat Johann Seitinger (ÖVP) denkt darüber nach, das Halten von gefährlichen, exotischen Tieren zu verbieten. Dazu wäre allerdings eine Änderung des Landessicherheitsgesetzes notwendig.
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