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SOZIALES |
27.07.2010 |
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Pensionen: Junge Sozialpartner begehren auf
Mehr Mitspracherecht, die Annäherung des tatsächlichen Pensionsantrittsalters an das gesetzliche und das Aus für die Hacklerregelung fordern die jungen Sozialpartner. Das Pensionssystem soll so leistbarer werden.
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Insgesamt stellen die jungen Sozialpartner drei Forderungen. |
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Mehr Mitspracherecht gefordert
Insgesamt richten die jungen steirischen Sozialpartner - bestehend aus der Jungen Wirtschaft, der Jungen Industrie und der Landjugend - drei Forderungen an ihre eigenen Interessensvertretungen.
Zum ersten wollen sie gleich viel Mitspracherecht in der Pensionskommission wie die Senioren. Bisher sitzen drei Seniorenvertreter und nur ein Jugendvertreter in diesem Gremium. Geht es nach den jungen Sozialpartnern, sollen es künftig drei sein, betont Günther Kollau von der Landjugend.
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Die Junge Wirtschaft will eine "Entpolitisierung der Pensionen". |
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Aus für Hacklerregelung, mehr Abschläge
Zudem fordert man die Abschaffung der Hacklerregelung und die Anhebung der Abschläge für Frühpenionisten. Georg Knill von der Jungen Industrie spricht sogar von einer "österreichischen Frühpensionitis".
"Wir stehen ganz klar dazu, dass wir diese Hacklerregelung jetzt endgültig auslaufen lassen ohne wenn und aber und ohne eine weitere Verlängerung. Wir haben in Österreich das Riesenproblem der Frühpensionierungen - und hier muss entgegengewirkt werden", so Knill.
Gernot Hiebler, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft, fordert darüber hinaus eine "Entpolitisierung der Pensionen" und will künftig "keine Pensionzuckerl" vor Wahlen.
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Die steirische Gewerkschaftsjugend strebt bei der Hacklerregelung eine andere Lösung an. |
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Experten sollen Pensionerhöhungen festsetzen
Die jungen Sozialpartner, die etwa 33.000 junge Steirer vertreten, denken an eine Expertengruppe, die anhand der Inflationsrate die Pensionerhöhungen festsetzt. In den anderen Bundesländern will man Unterstützer für die drei Forderungen gewinnen.
Der Vorsitzende der steirischen Gewerkschaftsjugend, Manfred Prosser, sagt, dass man grundsätzlich mitziehe. Bei der Hacklerregelung strebe man aber eine andere Lösung an. Außerdem arbeite man derzeit ÖGB-intern an einem eigenen Pensionspapier.
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