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KIRCHE |
15.05.2010 |
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Pfarrgemeinderäte-Treffen: Prinzip Hoffnung
In Mariazell ist am Samstag der Kongress der Pfarrgemeinderäte zu Ende gegangen. Die 550 Delegierten wollen den Dialog mit dem Wunsch fortsetzen, dass das "Prinzip Hoffnung" auch für das Drängen nach Reformen gelte.
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Der Dialog soll fortgesetzt werden |
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Offenheit für Bischöfe "wertvolle Erfahrung"
Der dreitägige Kongress war geprägt von schonungsloser Kritik an der Kirche und dem Wunsch der Pfarrgemeinderäte nach Reformen und mehr Mitbestimmung. Genau diese Offenheit war für alle Bischöfe aber eine "wertvolle Erfahrung", wie sie sagen - von einer "Wertschätzung auf Augenhöhe" sprechen die Pfarrgemeinderäte, weshalb der Dialog fortgesetzt werden soll.
Viele Themen konnten zwar nur angeschnitten werden, sie sollen aber bei weiteren Treffen dieser Art diskutiert werden - dazu zähle etwa die Rolle der Frau in der Kirche, und auch die vor dem Kongress vom burgenländischen Bischof Paul Iby angeregte Zölibatfrage sei noch nicht vom Tisch: Man werde im Vatikan darauf hinweisen, dass hier noch Diskussionsbedarf bestehe.
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Man müsse, so Schönborn, lernen, mit der Situation umzugehen. |
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"Unerbitterlicher Veränderungsprozess"
Nach sehr emotionalen Debatten fand der Kongress in Mariazell damit doch noch einen versöhnlichen Abschied: "Die österreichische Kirche sei in Mariazell weiter zusammengewachsen", so das Resümee von Kardinal Christoph Schönborn; auch wenn der "unerbitterliche Veränderungsprozess" schmerze, müsse man lernen, mit dieser Situation umzugehen - ganz nach dem Motto des Kongresses "Wo Gott ist, ist Zukunft".
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steiermark.ORF.at
Beim Treffen der Pfarrgemeinderäte in Mariazell sollten Wege aus der derzeitigen Kirchenkrise gefunden werden. Immer deutlicher fordert die Kirchenbasis Reformen, sogar der Ruf nach einem neuen Luther wird laut.
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