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GEMEINDERATSWAHLEN |
20.03.2010 |
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Die nächste Runde im Superwahljahr
Das Superwahljahr 2010 geht in die nächste Runde: Nach den Gemeinderatswahlen in Vorarlberg, Tirol und Niederösterreich ist am Sonntag die Steiermark an der Reihe. In 540 Gemeinden werden neue Gemeinderäte gewählt.
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Knapp 800.000 Wahlberechtigten stehen mehr als 1.600 Listen gegenüber. |
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Spannende Ausgangslage
Spannend ist die Wahl nicht zuletzt deshalb, weil die SPÖ in der Steiermark seit den Gemeinderatswahlen 2005 zur ÖVP aufgeschlossen, jedoch bei den vergangenen Wahlen durchwegs Verluste eingefahren hat.
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Vor fünf Jahren erreichte die ÖVP 43,36 Prozent, die SPÖ 43,33 Prozent - ein Unterschied von 127 Stimmen.
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Bei den Bürgermeister ist der Unterschied in jenen 540 Gemeinden, in denen gewählt wird, klarer: Die in den kleinen Landgemeinden traditionell starke ÖVP stellt 358, die Sozialdemokraten haben 156 Ortschefs, 21 Gemeindeoberhäupter kommen von Bürgerlisten, fünf stellen die Freiheitlichen.
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Die Sozialdemokraten treten in 507 Gemeinden an, die Volkspartei kandidiert in nur einer Gemeinde nicht. |
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SPÖ und ÖVP betont optimistisch
Auch wenn es offiziell kaum jemand so sagt, werden die Gemeinderatswahlen am Sonntag als Stimmungsbarometer für die Landtagswahl im Herbst gesehen - und so gaben sich die Parteichefs von SPÖ und ÖVP, Landeshauptmann Franz Voves und sein Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, im Vorfeld betont optimistisch.
Weniger FPÖ-Kandidaturen
Wahlverlierer waren 2005 die Freiheitlichen: Sie lagen unter sechs Prozent; auch mussten sie den verpassten Wiedereinzug in den Landtag und die Abspaltung des BZÖ verdauen und treten nun in weniger Gemeinden an als vor fünf Jahren. Grüne und Kommunisten haben ihr Netz hingegen etwas verdichtet, und es gibt auch mehr Namenslisten.
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Harte Bandagen im Wahlkampf
Flächendeckendes Wahlkampfthema gab es, da es sich um Kommunalwahlen handelt, keines, jedoch fällt auf, dass im Vorfeld dieser Wahl besonders häufig die Staatsanwaltschaft bemüht wurde: Anzeigen gegen politische Mitbewerber etwa wegen anonymer Schreiben standen nahezu auf der Tagesordnung.
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Insgesamt wird in 540 Gemeinden gewählt. |
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Keine Wahlen in Graz und Trieben
Spannend dürfte es in einigen Bezirkshauptstädten werden wie etwa in Bad Radkersburg oder in Leibnitz, wo die Mehrheitsverhältnisse äußerst knapp sind. Nicht gewählt wird in Graz und Trieben: In der Landeshauptstadt wird 2013 gewählt, in Trieben gab es aufgrund der Finanzprobleme im Herbst schon einen außerordentlichen Wahltermin.
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steiermark.ORF.at - Extra
Am 21. März werden in der Steiermark neue Gemeinderäte gewählt. Hier finden Sie alle Links zur ORF-Steiermark-Berichterstattung über die Gemeinderatswahlen 2010 und die Ausgangslage in den Bezirken im Überblick.
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steiermark.ORF.at; 12.3.10
Mehr als 42.000 Steirer werden am Sonntag allerdings nicht mehr zur Wahl gehen: Sie haben den vorgezogenen Wahltag am 12. März genutzt - das sind um 70 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren.
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