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VORDERNBERG |
11.02.2010 |
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Schubhaftzentrum soll Arbeitsplätze bringen
Mit einer Absichtserklärung sind am Mittwoch endgültig die Weichen für den Bau des Schubhaftzentrums in Vordernberg (Bezirk Leoben) gestellt worden. Die Gemeinde hofft, dass dadurch 180 Arbeitsplätze entstehen.
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Die Absichtserklärung wurde am Mittwoch unterschrieben. |
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Fekter: "Ausgesprochen gute Kooperation"
Mit einem Ausdruck der Erleichterung im Gesicht und unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen setzten Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) und der Vordernberger Bürgermeister Walter Hubner (SPÖ) am Mittwoch ihre Unterschriften unter die gemeinsame Absichtserklärung.
Fekter sprach von einem Freudentag und bedankte sich bei den Politikern und den Bürgern von Vordernberg für die "ausgesprochen gute Kooperation".
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Platz für 220 Schubhäftlinge
Im geplanten Zentrum soll Platz für bis zu 220 Schubhäftlinge sein. 180 Arbeitsplätze sollen in der Region entstehen,"davon alleine in etwa 60 Polizisten, die wir aus der Region rekrutieren. Aber es sollen auch junge Polizeischüler, die von hier stammen, ausgebildet werden", sagte Fekter.
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Es würden überwiegend freiwillige Rückkehrer im Zentrum untergebracht, so Fekter. |
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"Keine straffälligen Häftlinge"
Weiters werden im Schubhaftzentrum unter anderem Dolmetscher, Rechtsberater und medizinisches Personal beschäftigt. Straffällige Schubhäftlinge werden in Vordernberg nicht untergebracht, betonte Fekter, das sei Teil der Vereinbarung mit der Gemeinde.
"Hier werden überwiegend freiwillige Rückkehrer, Familien und Dublin-Fälle untergebracht werden", so Fekter. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Schubhäftlinge solle unter einem Monat bleiben.
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Hubner hofft auf Geld für Gemeindekassa
Der Bürgermeister von Vordernberg, Walter Hubner, bezeichnete das Schubhaftzentrum als "Jahrhundertchance" für seinen Ort und erhofft sich neben den 180 Arbeitsplätzen auch mehr Geld für die Gemeindekassa: "Nach den Bestimmungen des Finanzausgleichsgesetzes bedeutet das für das Gemeindebudget ein Plus von 120.000 Euro, das ist für uns als kleine Gemeinde ein wesentlicher Betrag."
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Die Bauzeit soll 18 Monate betragen. |
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Kosten: 17 Millionen Euro
Über den Sommer könnten laut Fekter und Hubner die Behördenverfahren abgewickelt werden, beide rechnen noch heuer mit dem Spatenstich. Die Bauzeit wird mit 18 Monaten angegeben, das Zentrum soll laut Innenministerin 17 Millionen Euro kosten.
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steiermark.ORF.at; 10.2.10
Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) und Bürgermeister Walter Hubner (SPÖ) haben am Mittwoch in Vordernberg (Bezirk Leoben) eine Absichtserklärung zur Errichtung eines Schubhaftzentrums unterzeichnet.
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