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VERKEHR |
24.11.2009 |
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Experten gegen 0,0 Promille am Steuer
Alle zweieinhalb Stunden passiert in Österreich ein Verkehrsunfall bei dem Alkohol am Steuer im Spiel ist. Polizei, Autofahrerclubs und Kuratorium für Verkehrssicherheit halten zusätzliche Verbote wie 0,0 Promille für wenig sinnvoll.
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Täglich passiert ein Alkounfall in der Steiermark. |
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Appell an Eigenverantwortung
Allein in der Steiermark hat heuer im Schnitt jeden Tag ein Alkolenker einen Unfall verursacht. Experten halten zusätzliche Verbote allerdings nicht für ein Allheilmittel gegen Alkohol am Steuer - vielmehr sei die Eigenverantwortung der Lenker gefragt.
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"Möglichkeiten der Polizei sind eingeschränkt"
"Das entscheidende ist die Selbstverantwortung. Die Möglichkeiten der Polizei sind eingeschränkt, oft auch erst, wenn das Unglück schon passiert ist", sagt Wolfgang Staudacher, der Leiter der Verkehrsabteilung der Polizei.
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Polizei verstärkt Polizeikontrollen
Nichtsdestotrotz hat die Polizei ihre Alkoholkontrollen verstärkt: Bis Jahresende wird jeder zehnte Steirer heuer einmal ins Röhrl geblasen haben.
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"Wenn ich weiß, dass nicht kontrolliert wird, wird mich das nicht abschrecken", so Fabian. |
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ARBÖ fordert mehr Kontrollen
Für den ARBÖ müssen die Kontrollen weiter verstärkt werden, betont Walter Fabian: "Bei uns - im Vergleich zu Skandinavien - wird viel weniger kontrolliert. Ich kann auch die Todesstrafe androhen; wenn ich weiß, dass nicht kontrolliert wird, wird mich das auch nicht schrecken."
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"Wenn sich jemand nicht an Regeln hält, wird er das bei höheren Strafen auch nicht tun", so Auer. |
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ÖAMTC für mehr Bewusstseinsbildung
Sowohl der ARBÖ als auch der ÖAMTC sind gegen strengere Gesetze wie 0,0 Promille. Hans-Peter Auer vom ÖAMTC betont: "Wenn sich jemand an jetzige Regelungen nicht hält, wird er das auch bei neueren oder strengeren Strafen nicht tun. Der Weg der Überzeugung und der Bewusstseinsbildung ist weitaus nachhaltiger und überzeugender als neue Regelungen oder höhere Strafen."
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Ein Auto mit Alkolock kann nur nach einem negativen Alkotest gestartet werden. |
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"Alkolock" zu wenig ausgereift
Auch neue Entwicklungen, wie Fahrzeuge, die man alkoholisiert nicht in Betrieb nehmen kann, seien zwar eine gute Idee aber kein Wundermittel, sind sich die Experten einig. "Ein Alkolock würde in manchen Fällen zwar helfen, aber es ist noch nicht ausgereift, und es könnten Leute auch versuchen, den Alkolock zu überlisten, indem eine andere Person rein bläst, damit das Auto in Betrieb genommen werden kann", so Dieter Krainz von Kuratorium für Verkehrssicherheit.
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Polizei kontrolliert im Advent verstärkt
Fazit: Weder 0,0-Promillegrenze noch alkoholsichere Autos sind die Lösung. Jeder Lenker muss selbst verstehen: Punschtrinken und Autofahren passen nicht zusammen. Daher wird die Polizei auch heuer im Advent wieder verstärkt Alkoholkontrollen durchführen.
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steiermark.ORF.at
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