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UNIVERSITÄTEN |
30.10.2009 |
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Grazer Studenten wollen Proteste fortsetzen
Studenten der Uni und der TU Graz wollen ihre Proteste auch am Wochenende fortsetzen. Am Freitag präsentierten sie ihre Forderungen dem Rektorat. Aus Solidarität besetzten auch Grazer Schüler die Ortweinschule.
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Studenten der Uni Graz wollen über weitere Entscheidungen abstimmen. |
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Forderungen dem Rektor präsentiert
Eine Delegation der Studenten präsentierte am Freitag dem Rektorat der Karl-Franzens-Universität die in den vergangenen Tagen aufgestellten Forderungen. "Danach wird die Delegation mit dem Plenum Rücksprache halten, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden", so Anna Hütter, eine Sprecherin der Studenten.
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TU-Studenten halten Plenum ab. |
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"Erwarten Rückenstärkung von Professoren"
Auch auf der TU ist einiges geplant: Jeden Tag findet um 15.00 Uhr ein Plenum statt, zu welchem am Freitag auch die Lehrenden der TU Graz geladen waren. "Wir erwarten uns, dass sie uns den Rücken stärken und uns mit ihren Erfahrungen weiterhelfen", so Christian Dobnik von der TU. Bis jetzt könne man sich über durchwegs positive Reaktionen der Lehrenden freuen.
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Erste Schulbesetzung in Graz
Positive Reaktionen zum Thema Studentenproteste gab es auch außerhalb der Universitätsmauern: Solidarisch erklärte sich z. B. die HBLA Modeschule am Ortweinplatz, die Freitagfrüh ihre Schule besetzte.
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Die Ortweinschule erklärte sich mit Studenten solidarisch. |
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"Weil es unsere Zukunft ist"
Unter dem Transparent mit der Aufschrift "Weil es unsere Zukunft ist" unterstützten rund 250 Schüler die Demonstrationen gegen die aus ihrer Sicht unzufriedenstellende Bildungspolitik.
Nächste Woche könnten weitere Schulbesetzungen folgen, erklärte Stefan Maier, Vorsitzender der Aktion Kritischer Schüler (AKS).
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FH-Studenten mit Bildungssystem unzufrieden
Am Freitagvormittag fand außerdem in der FH Joanneum ein Plenum über die Verbesserung der Studienbedingungen statt, da aus Sicht der FH das österreichische Bildungssystem gravierende Mängel aufweist.
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Forum Stadtpark unterstützt Studenten
Auch das Forum Stadtpark ergriff mit den Worten "Unsere Gesellschaft braucht keine Nachredner, sondern Selbstdenker" Partei für die Studierenden.
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news.ORF.at
Noch am Donnerstag haben ÖH-Vertreter das Gespräch mit Wissenschaftsminister Hahn (ÖVP) als "schwammig und ohne Visionen" kritisiert. Einen Tag später kündigte Hahn im Ö1-Mittagsjournal aus der "Ministerreserve" für Notfälle zusätzliche 34 Mio. Euro für die Universitäten an. Das sei allerdings nicht das Ergebnis von "Erpressung" durch die protestierenden Studenten, sondern Folge breiterer Diskussionen.
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steiermark.ORF.at
Mit einer Großdemonstration gingen am Donnerstag die Studentenproteste in Graz weiter. Die Forderungen der Studenten: keine Studiengebühren, bessere Studienbedingungen und mehr Geld für die Unis.
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