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BILDUNG |
29.10.2009 |
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2.000 Studenten in Graz auf der Straße
Mit einer Großdemonstration sind am Donnerstag die Studentenproteste in Graz weitergegangen. Die Forderungen der Studenten: keine Studiengebühren, bessere Studienbedingungen und mehr Geld für die Unis.
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"Wäre die Uni eine Bank gewesen, wäre sie schon gerettet." |
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Zu Beginn verteilten die Organisatoren noch Pfeiferl, damit der Aufschrei der Studenten auch wirklich gehört werde. "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut", skandierten die Demonstranten und trugen Transparente mit Sprüchen wie "Wäre die Uni eine Bank gewesen, wäre sie schon gerettet".
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Organisator: "Ein klares Zeichen"
Die Studenten seien entschlossen weiterzudemonstrieren, sagt Harald Freidl vom Organisationskomitee. "Da sind inzwischen in allen Universitätsstädten - mit Ausnahme von Leoben - Universitäten besetzt, und ich glaube, das ist schon ein klares Zeichen, dass hier viele Leute aufstehen und einfach einmal sagen: Mir passt das nicht."
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2.000 Studierende marschierten am Donnerstag durch die Grazer Innenstadt.
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Weder Strom noch Internet-Zugänge abgedreht. |
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"Solidarität durch das Rektorat"
Die Studenten sprachen von Solidarität durch das Rektorat: Man habe ihnen in den besetzten Hörsälen bisher weder den Strom noch die Internet-Zugänge abgedreht, für die Demonstration am Donnerstag sei die Anwesenheitspflicht bei Kursen ausgesetzt worden.
Auch die Sozialistische Jugend und die sozialdemokratischen Gewerkschafter erklärten sich mit den Studenten solidarisch.
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"Es geht uns darum, Lösungsvorschläge auszuarbeiten, die realistisch sind." |
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Hörsäle zumindest noch am Freitag besetzt
An der Universität Graz bleibt laut Vertretern der protestierenden Studierenden der Hörsaal A der Vorklinik zumindest noch am Freitag besetzt.
An der TU Graz haben die protestierenden Studierenden Dienstagabend vom Rektorat einen Hörsaal zur Verfügung gestellt bekommen - dort will man die Arbeit in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen auch über das Wochenende und die nächste Woche fortzuführen: "Es geht uns darum, Lösungsvorschläge auszuarbeiten, die realistisch sind, und da wollen wir uns nicht selbst unter Druck setzten. Wir arbeiten produktiv und streiken nicht einfach nur um uns auszusitzen."
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Rottenmann: Nicht nachvollziehbar
Das Uni-Zentrum Rottenmann hielt unterdessen fest, dass man die Diskussion über schlechte Studienbedingungen überhaupt nicht nachvollziehen könne - in Rottenmann sei alles bestens.
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ORF.at
Die Fronten zwischen Studenten und Politik bleiben verhärtet. Ein erstes Gespräch zwischen ÖH-Vertretern und Wissenschaftsminister Hahn (ÖVP) endete am Donnerstag ohne Ergebnis. Die Aussagen Hahns seien "schwammig und ohne Visionen", kritisierte ÖH-Vorsitzende Maurer und rief die Regierung auf, Bildung nun zur "Chefsache" zu machen. Doch SPÖ und ÖVP sind sich uneins: Kanzler Faymann (SPÖ) forderte mehr Dialogbereitschaft, die ÖVP warf ihm daraufhin Eskalation vor.
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oesterreich.ORF.at
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steiermark.ORF.at
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