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SO | 12.02.2012
Plakat der Schülerdemo für neuen Sexualunterricht (Bild: ORF)
GRAZ
Schüler demonstrieren für neue Sexualkunde
Für einen neuen Sexualkundeunterricht haben Mitte September Vertreter der Sozialistischen Jugend und der Aktion kritischer Schüler in Graz demonstriert. Sie fordern, dass im Unterricht auf persönliche Fragen und Ängste eingegangen wird.
Sexualkunde als Pflichtfach.
Offene Fragen und direkte Antworten
Sexualkunde solle zum Pflichtfach werden, in dem junge Menschen offen Fragen stellen und Antworten abseits überkommener Regeln erhalten müssten, so die Forderung. Zudem gehöre der Frontalunterricht vor allem bei der Sexualaufklärung abgeschafft.
Schülerdemo für neuen Sexualunterricht (Bild: ORF)
"Der Unterricht ist veraltet"
Der Unterricht sei in der derzeitigen Form veraltet und würde an den tatsächlichen Bedürfnissen junger Menschen vorbeigehen, kritisiert einer der Initiatoren, der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend in der Steiermark, Max Lercher.
Die Sozialistische Jugend fordert externe Beraterinnen für den Unterricht.
"Jugendliche nicht genügend aufgeklärt"
"Wir sehen den Sexualunterricht bisher als einen Frontalunterricht und Studien zeigen, dass Jugendliche nicht so aufgeklärt sind, wie sie sich geben und dadurch entstehen natürlich auch Probleme bei der Verhütung und auch die Aidserkrankungen steigen wieder. Wir glauben, dass es gut wäre einen liberalen, aufgeklärten Sexualunterricht - vielleicht mit externen Beraterinnen - einzuführen und hier auf die Bedürfnisse einzugehen, das heißt wirklich Aufklärung zu machen", betont Lercher.
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