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WETTER |
24.06.2009 |
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Hochwasser: Situation bleibt angespannt
Aufgrund der dramatischen Hochwassersituation waren die Feuerwehren in der Steiermark am Mittwoch im Dauereinsatz. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer. Enns, Salza und Mürz erreichten die rote Hochwasser-Warnmarke.
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So viel Regen wie in einem Monat. |
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137 Liter pro Quadratmeter in Mariazell
Allein in Mariazell regnete es seit Montag 137 Liter pro Quadratmeter, in Hall bei Admont 116 Liter und im Ausseerland bis zu 95 Liter. "Das entspricht einem durchschnittlichen Monatsniederschlag", sagt Albert Sudy von der Zentralanstalt für Meteorologie.
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An der Enns, der Salza und der Mürz ist die "rote Warnmarke" erreicht. |
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Pegelstände stiegen stark an
Am Mittwoch traten die ersten Bäche und Flüsse über die Ufer. Die Pegelstände weiterer Flüsse seien sehr kritisch, bestätigt Robert Schatzl vom hydrographischen Dienst des Landes. Die "gelbe Warnmarke" sei überall überschritten - das ist die zweite von insgesamt drei Warnstufen.
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"Rote Warnmarke" erreicht
An der Enns wurde die "rote Warnmarke" erreicht.
Auch bei Mürz und Salza stieg der Wasserpegel weiter an - auch hier gab es die "rote Warnmarke".
Auch im Süden stiegen die Pegel von Sulm und Raab an.
Die Mur erreichte bei Bruck die erste Warnmarke, bei Mureck wurde am Nachmittag die zweithöchste Warnstufe ausgerufen.
Auch die Flüsse im Bereich Mariazell und Gußwerk im Bezirk Bruck erreichten laut Polizei kritische Pegelstände.
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Zulieferbäche stiegen stark an. |
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Keller wurden ausgepumpt
Das Problem waren am Mittwoch allerdings weniger die großen Flüsse, sondern die vielen Zulieferbäche, die stark anstiegen. Die Schwerpunkte der Einsätze lagen in den Bezirken Feldbach, Fürstenfeld, Graz-Umgebung, Leibnitz, Liezen, Weiz und Deutschlandsberg. Die Arbeiten konzentrierten sich auf das Auspumpen von Kellern, die Absicherung von Verklausungen bedrohten Brücken sowie das Eindämmen bzw. Verhindern von Bachüberflutungen.
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Besonders im Bezirk Feldbach spitzte sich die Lage zu. Einige Orte waren durch Überschwemmungen nicht mehr erreichbar.
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Leibnitz und Fürstenfeld stark betroffen
Auch im Bezirk Leibnitz waren 39 Feuerwehren mit rund 400 Mann im Einsatz. Im Bezirk Fürstenfeld musste am Abend Katastrophenalarm ausgerufen werden. Zwar war die Lage nicht so dramatisch wie im Bezirk Feldbach, doch die Pegelstände aller Flüsse im Bezirk waren weiter im Steigen.
Auch Bahnverbindungen und Straßen mussten gesperrt werden.
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Die Feuerwehr ist in der gesamten Steiermark in erhöhter Alarmbereitschaft. |
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Entspannung in der Obersteiermark
Dienstagnacht fielen an die 20 Liter pro Quadratmeter, am Mittwoch kamen noch einmal rund 50 Liter im Tagesverlauf dazu. Für die Obersteiermark gab die Landeswarnzentrale am Mittwochnachmittag Entwarnung. Die Feuerwehr ist in der gesamten Steiermark weiter in erhöhter Alarmbereitschaft.
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"Das Gröbste am Donnerstag überstanden"
Donnerstagnachmittag sollte der Regen dann nachlassen, sagt Meteorologe Sudy: "Das Gröbste dürfte dann überstanden sein."
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oesterreich.ORF.at
Besonders kritisch sind die Wasserstände der Enns in Steyr und der Donau in der Wachau. Hier sind Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz und 10.000 Bundesheer-Soldaten in Alarmbereitschaft.
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steiermark.ORF.at
Ein Auto stürzte Dienstagnachmittag in Friesach nördlich von Graz in die hochwasserführende Mur und ging unter. Ob sich jemand im Geländewagen befand, ist unklar. Eine Suchaktion wurde abgebrochen.
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