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MO | 13.02.2012
Student geht zur ÖH-Wahl (Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER)
UNIVERSITÄTEN
ÖH-Wahl: Viele Sieger und viele Verlierer
Einen Sieg der Fachschaftslisten (FLUG), Verluste für den Verband Sozialistischer Studentinnen (VSStÖ) sowie Stagnation bei Aktionsgemeinschaft (AG) und den Grünen Alternativen StudentInnen (GRAS) brachte die ÖH-Wahl an der Uni Graz.
Die Wahlbeteiligung sank auf 26,89 Prozent
(2007: 30,28).
Probleme bei E-Voting-Stimmen
Chaos herrschte rund um die elektronische Stimmabgabe: Das Ergebnis konnte nach Systemschwierigkeiten erst 24 Stunden nach Schließen der Wahllokale bekanntgegeben werden.
An der Uni Graz haben sich die Studenten mit 36,43 Prozent für die FLUG entschieden, die ihre Mandate von bisher sechs auf sieben ausbauen konnten (2007: 32,30 Prozent). Mit 22,83 Prozent der Stimmen blieb die Aktionsgemeinschaft zweitstärkste Fraktion - sie konnte ihre vier Mandate halten. Mit einem leichten Minus folgen die Grünen und Alternativen StudentInnen: Sie erreichten beim Urnengang 19,45 Prozent und vier Mandate. Klar verloren hat VSStÖ, der eines seiner zwei Mandate abgeben musste. Der Kommunistische StudentInnenverband konnte sein Mandat halten, der RFS schaffte den Einzug in die Universitätsvertretung der größten steirischen Universität nicht.
TU Graz: Fachschaftslisten stärkste Fraktion
An der Technischen Universität Graz konnten die Fachschaftslisten mit acht Mandaten und 46 Prozent der Stimmen den Sieg davontragen. Zweitstärkste Fraktion wurde die GRAS, sie konnte ein zusätzliches Mandat gewinnen und kommt nun auf zwei Mandate. AG und VSStÖ kommen je auf ein Mandat.
VSStÖ stärkste Kraft an Meduni
An der Grazer Medizinuni holte sich der stimmenstärkste VSStÖ vier Mandate, das sind zwei mehr als bisher. Die AG verlor zwar Stimmen, konnte aber bei drei Mandaten halten und die GRAS büßten zwei Mandate ein und kommen nun auf zwei Mandate.
Kunstuni: "Delphin und Drache" einzige Liste
An der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz holte sie die Liste "Delphin und Drache" alle neun Mandate - sie war als einzige Liste angetreten.
Die höchste E-Voting-Beteiligung gab es österreichweit an der Montanuni.
AG auf Platz eins in Leoben
An der Montanuni Leoben erreichte die AG eine absolute Mehrheit und kam auf sechs Mandate (plus zwei). Die Fachschaftslisten (FLÖ), der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) sowie der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) kamen auf je ein Mandat.

Die Wahlbeteiligung betrug in Leoben über 56 Prozent - die österreichweit höchste; mit fünf Prozent Beteiligung sind die Leobener auch beim E-Voting österreichweite Spitze - insgesamt nutzte nur ein Prozent der Studenten das E-Voting.
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