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POLITIK |
21.04.2009 |
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Schulreform: Politiker sind wenig zufrieden
Offiziell war es zwar nicht auf der Tagesordnung, doch auch im Landtag ist am Dienstag heftig über das Thema Bildungsreform und Lehrerstreit diskutiert worden. Wirklich zufrieden mit der Einigung vom Montag ist offenbar kaum jemand.
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"Ziel wird die Ganztagsschule sein." |
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Voves: Lehrer müssen mehr in Schule sein
Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) ist zwar froh, dass der Lehrerstreik abgesagt wurde, doch künftig werde es dennoch notwendig sein: "Dass die Lehrer mehr Zeit in der Schule verbringen. Wenn Sie mich fragen, wird das wirkliche Ziel eine Ganztagsschule auf Zeit sein müssen."
Kritisch sieht Voves auch die künftige Position der Bundesregierung bei der Verwaltungsreform: "Ich glaube, diese Bundesregierung wird sich die Frage stellen müssen, welche Reformen sie jetzt im öffentlichen Dienst, in anderen Bereichen sie jetzt noch über die Bühne bringen will."
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"Mit Ultimaten wird man kein Ergebnis zusammenbringen." |
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Schützenhöfer: Das ist kein Ergebnis
Der steirische ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer kritisiert vor allem die Verhandlungstaktik von Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ): "Wer die Betroffenen nicht ins Boot zu holen bereit ist und nur Ultimaten stellt, der wird kein Ergebnis zusammenbringen und dieses Ergebnis ist kein Ergebnis."
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"Desaströser Parteienstreit." |
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Grüne: Schüler bleiben auf der Strecke
Auf der Strecke blieben einmal mehr die Schüler, heißt es bei der Opposition. "Dass dann im Endeffekt wieder ein Parteienstreit herausgekommen ist, und man eigentlich von vollkommen gescheiterten Reformbemühungen sprechen muss, das finde ich wirklich desaströs", sagt die Grüne-Klubobfrau Ingrid Lechner-Sonnek.
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"Wir müssen uns überlegen, wo wir das Geld herbekommen." |
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KPÖ: Wir brauchen Geld für Bildung
"Wir brauchen eine Reform und wir brauchen Geld. Ich denke das Problem ist das, dass wir uns in Österreich nicht überlegen, woher wir Geld bekommen können", sagt Claudia Klimt-Weithaler, Bildungssprecherin der KPÖ. Die nötigen Mittel für die Bildungsreform könne man durch eine höhere Vermögensbesteuerung beschaffen, heißt es von der KPÖ.
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steiermark.ORF.at
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