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VERKEHR |
16.04.2009 |
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Grazer nutzen verstärkt Bus, Bim und Rad
Graz hat den "Turnaround" weg vom Auto und hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln geschafft. Eine Studie zeigt, dass erstmals weniger Wege mit dem Pkw zurückgelegt wurden. Bus, Bim und Rad werden intensiver genutzt.
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Das Auto macht noch immer den größten Verkehrsmittelanteil aus. |
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Der Trend zum Auto ist gebrochen
Die im Fünfjahresrhythmus durchgeführte Mobilitätserhebung, die auf 3.200 Interviews im Oktober und November 2008 basiert, ergab, dass das Auto noch immer den weitaus größten Verkehrsmittelanteil ausmacht - der kontinuierliche Zuwachs wurde aber gebrochen.
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Reduktion um 2,5 Prozent
Während im Jahr 2004 noch 38,2 Prozent aller Wege mit dem Auto zurückgelegt wurden, reduzierte sich dieser Anteil 2009 auf 35,7 Prozent. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass zu den 900.000 Wegen pro Tag der Grazer Wohnbevölkerung noch 350.000 von Nicht-Grazern dazukommen.
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Es sei noch Verlagerungspotenzial vorhanden, meint Rücker. |
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Rücker: "Trendbruch sehr erfreulich"
Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (Grüne) bezeichnete den "Trendbruch", der sich auch in einem gesunkenen Autobesitz bei Männern niederschlage, als "sehr erfreulich". Dennoch sei noch einiges an Verlagerungspotenzial vorhanden, das über verkehrspolitische Steuerungsinstrumente zu lukrieren sei.
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Graz bleibt "Radlerstadt"
Relativ am stärksten zugenommen hat in den vergangenen fünf Jahren der Radverkehr: Zwar liegt man über 20 Prozent hinter Salzburg zurück, aber mit 16,1 Prozent konnte Graz den Ruf als "Radlerstadt" doch untermauern. 2004 betrug der Anteil der mit dem Rad zurückgelegten Strecken noch 14,1 Prozent.
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Gehen ist "out"
Noch endet jeder fünfte Autoweg nach 2,9 Kilometern, wobei die mittlere Kfz-Geschwindigkeit mit sieben km/h relativ weit hinter den elf km/h der Radler zurückliegt. "Traurig" stimmt Rücker der drastische Rückgang bei den Fußwegen, deren Anteil von 1982 bis 2008 von 31 auf knapp 18 Prozent sank: "Hier brauchen wir mehr Anstrengungen."
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steiermark.ORF.at; 13.4.09
Der 2.000. Radwegkilometer wird heuer in der Steiermark gebaut. Seit zehn Jahren wird das Radwegenetz stetig erweitert. Um die Steiermark zum Radland Nummer eins zu machen, werden bis 2011 16 Millionen investiert.
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