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BILDUNG |
13.03.2009 |
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Ein Viertel der Schüler nimmt Nachhilfe
Ein Viertel der steirischen Schüler nimmt laut einer Umfrage Nachhilfe in Anspruch, vor allem in den Hauptgegenständen. Schuld sind nicht die Kinder, sondern die Lehrer, sind demnach die Eltern überzeugt.
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Knapp ein Viertel aller steirischen Familien mit einem Schulkind nimmt Nachhilfe in Anspruch. Weitere 38 Prozent rechnen damit, irgendwann einmal Nachhilfe zu brauchen - so eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Comrecon im Auftrag von Lernquadrat.
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70 Prozent nehmen Mathe-Nachhilfe
Vor allem in den Hauptgegenständen gibt es Nachlernbedarf, sagt Angelika Ratswohl vom Lernquadrat Graz-Geidorf: "An erster Stelle mit fast 70 Prozent liegt Mathematik, gefolgt von Englisch mir rund einem Drittel und Deutsch".
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Mehr als die Hälfte der Nachhilfeschüler besuchen eine AHS oder Hauptschule. |
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"Lehrer und Lehrpläne tragen Schuld"
Mehr als die Hälfte der Nachhilfeschüler besuchen laut der Umfrage eine AHS oder Hauptschule, 17 Prozent sind Volkschüler. Die Schuld am mangelnden Lehrerfolg geben die befragten Eltern nicht ihren Sprösslingen, sondern den Lehrern und den Lehrplänen: Lehrer würden oft schlecht erklären und die Kinder mit zu viel Stoff überfordern.
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480 Euro pro Jahr für Nachhilfe
Die Entscheidung, zum Nachhilfeinstitut zu gehen, treffen Eltern und Kinder meist gemeinsam, wobei die Mütter am meisten zu sagen haben.
Die Nachhilfe darf auch etwas kosten: "Eine Familie in der Steiermark gibt im Schnitt 480 Euro pro Jahr aus, ausgenommen ist Nachhilfe im Privatbereich", so Ratswohl.
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Lernen muss gelernt sein
Zwei Drittel der Familien versuchen, das Lernproblem zuerst selbst in der Familie zu lösen; jeder Fünfte landet dann aber doch bei der professionellen Nachhilfe.
Wichtig ist den Eltern laut der Umfrage, dass die Nachhilfelehrer kompetent und nahe bei den Kindern sind, ihnen das Lernen lehren und dabei auch auf neue Lernformen setzen, wie etwa das Sprachenlernen mittels mp3-Player.
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