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Schneefälle |
24.02.2009 |
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Weiter Orte von der Außenwelt abgeschnitten
Vom Ennstal bis ins Mariazellerland sind auch am Dienstag wieder große Mengen Neuschnee gefallen. Bei Eisenerz gingen zwei Lawinen ab, Radmer, Gstatterboden und Johnsbach bleiben weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten.
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Es herrscht Lawinenwarnstufe vier bis fünf. |
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Wohnhäuser mussten evakuiert werden
Insgesamt mussten in Gstatterboden und Grundlsee 17 Wohnhäuser aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Die Lawinengefahr ist groß - es gilt die Warnstufe vier bis fünf. Im Raum Eisenerz gingen am Vormittag zwei Lawinen ab.
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Zwei Lawinenabgänge bei Eisenerz
Um 8.00 Uhr donnerte die erste Lawine vom Paffenstein ins Tal: Das Schneebrett begrub die B115 kurz vor der Ortseinfahrt von Eisenerz bis zur Gsollkehre unter sich. Kurz nach 10.00 Uhr krachte dann die nächste Lawine ins Tal - wieder wurde die Eisenstraße verschüttet. Das Schneebrett war mindestens 80 Meter breit, dreieinhalb bis viereinhalb Meter hoch und führte Geröll und Holz mit sich.
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Eisenerz ist nur über die Buchau erreichbar. |
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B115 zumindest bis Mittwoch gesperrt
Es zeige sich, wie wichtig es war, dass dieser Straßenabschnitt bereits am Montag gesperrt wurde, sagt die Eisenerzer Bürgermeisterin Christine Holzweber: "Da die Bundesstraße gesperrt ist, konnte vonseiten Eisenerz niemand rein, und es konnte auch von der Vordernberger Seite niemand rein. Wir haben Lawinenstufe fünf und haben beschlossen, dass die Straße bis Mittwoch geschlossen bleibt - zu Mittag wird dann eine neue Entscheidung gefällt".
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Zahlreiche Straßensperren
Zahlreiche Straßen sind wegen Lawinengefahr gesperrt: L127 nach Radmer, Gesäusestraße (B146) zwischen Hieflau und Admont, Eisenstraße (B115) zwischen Eisenerz und Präbichl, Hochschwabstraße (B24) zwischen Weichselboden und Wildalpen, Lahnsattelstraße (B23) zwischen Mürzsteg und Frein an der Mürz und Niederalplstraße (L113). Mariazell sei vorerst nur noch über den Seeberg erreichbar, hieß es von der Landeswarnzentrale.
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Radmer, Johnsbach und Gstatterboden sind von der Außenwelt abgeschnitten. |
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Drei Orte weiter nicht erreichbar
Weiters nicht passierbar waren Dienstagvormittag der Hengstpass (L715), der Pyhrnpass (B138), die Planneralmstraße (L738) zwischen Donnersbach und Mautstelle, die Koppental-Landesstraße (L701) zwischen Obertraun und Bad Aussee sowie der Sölkpass (L704). Radmer, Johnsbach und Gstatterboden sind somit nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten.
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 In Radmer sind in der Nacht bis zu 40 Zentimeter Neuschnee gefallen.
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"Flug trotz widrigster Bedingungen." |
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Dialysepatient aus Radmer ausgeflogen
In Radmer musste ein Dialysepatient von einem Hubschrauber des Innenministeriums im Schneetreiben ausgeflogen werden. "Dies ist wohl auch dem Mut des Piloten zu verdanken, der trotz widrigster Bedingungen den Flug wagte, um den Patienten nach Eisenerz zu bringen, von wo er mit der Rettung des Roten Kreuzes Eisenerz ins LKH Rottenmann gebracht wurde", so Bürgermeister Siegfried Gallhofer.
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Erste Dachräumungen in Radmer
Die beiden freiwilligen Feuerwehren mussten zusammen mit den Gemeindearbeitern mit den ersten Dachräumungen beginnen, unterstützt von einer örtlichen Firma und zahlreichen freiwilligen Helfern. Am Mittwoch soll ein Bundesheer-Hubschrauber einen Versorgungsflug mit Lebensmitteln starten, sagte der Bürgermeister.
Heer plant Versorgungsflüge
Das Bundesheer steht schon seit Tagen in Bereitschaft, um bei einer möglichen Anforderung durch die Behörden Unterstützung leisten zu können. Die beiden Lawineneinsatzzüge der Kasernen St. Michael und Aigen im Ennstal seien "stand by", so der Pressesprecher des Militärkommandos Steiermark, Oberst Gerhard Schweiger. Auch die Helikopter des Geschwaders im obersteirischen Aigen sollen Erkundungs- und Versorgungsflüge durchführen, zudem seien Flüge geplant, um die Lawinensituation aus der Luft zu erkunden.
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Der Ort kämpft für eine Lawinenverbauung. |
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Lawinenkegel bedroht Gstatterboden
In Gstatterboden geht die Bedrohung von einem alten Lawinenkegel aus: Die Rohrlawine ging zuletzt 2005 ab. Die Situation ist vor allem auch deshalb angespannt, weil die letzte Lawine den Schutzwald zerstörte. Eine Lawinenverbauung um eine Million Euro sei in Planung, derzeit scheitere das Projekt laut Bürgermeister Gerald Lattacher allerdings an der Finanzierung durch Bund und Land.
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Die Staublawine, die abzugehen droht, kenne allerdings kein Hindernis, betont Bergführer Sepp Unterberger.
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30 Menschen mussten ihre Häuser verlassen
30 Menschen mussten am Montag ihre Häuser verlassen. Bis zumindest Mittwoch bleibt die Gemeinde voraussichtlich von der Außenwelt abgeschnitten, dann kann die Lawinengefahr durch Hubschrauberflüge genauer eingeschätzt werden.
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ORF.at
Das Schneechaos in den Nordalpen hat kein Ende: Auch am Dienstag waren von Vorarlberg bis Niederösterreich Hunderte Helfer im Einsatz, um die Schneemassen von einbruchsgefährdeten Dächern hinunterzuschaufeln. Auch Hunderte Touristen sitzen mittlerweile fest - und die Lage könnte sich am Donnerstag noch zuspitzen.
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oesterreich.ORF.at
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steiermark.ORF.at - Magazin
Der Winter hat weite Teile des Landes mit viel Schnee fest im Griff. Ob von der Piste oder vom Balkon: Schicken Sie uns Ihr schönstes Bild vom Winter in der Steiermark.
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Link:
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