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Bundesheer |
21.02.2009 |
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Steirische Kasernen: Der Lack ist ab
Die Bauzustände in Österreichs Kasernen sind zum Teil "lebensbedrohlich" - sagt der Präsident der Offiziersgesellschaft, Eduard Paulus. Der steirische Militärkommandant relativiert, fordert aber Geld für die Sanierung.
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Paulus nennt als Beispiele die Grazer Gablenzkaserne und die Von der Gröben-Kaserne in Feldbach. |
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Undichte Fenster, Schimmel, veraltete Küchen und Sanitärräume: Paulus macht für den Zustand der Kasernen Geldmangel verantwortlich - dem Bundesheer fehle eine Milliarde Euro, um die Kasernen auf Vordermann bringen zu können. Schwere Mängel stellt Paulus etwa in der Grazer Gablenzkaserne und in der Von der Gröben-Kaserne in Feldbach fest.
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"Keine menschenunwürdige Unterkunft"
Es bestehe in keiner steirischen Kaserne eine Gesundheitsgefährdung, sagt dazu der steirische Militärkommandant Heinz Zöllner: "Ich kann garantieren, dass kein Grundwehrdiener in einer menschenunwürdigen Unterkunft schlafen muss".
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35 Mio., um den Mindeststandard aufrecht zu erhalten. |
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"Zu arm, um zu sparen"
Ob das auch in Zukunft so bleibt, hängt jedoch von den laufenden Budgetverhandlungen im Bund ab: 35 Mio. Euro sind vorgesehen, um in den kommenden Jahren die steirischen Kasernen um- und auszubauen. Das sei das absolute Minimum, damit der Mindeststandard aufrecht erhalten werden kann, sagt Zöllner.
Wird weniger Geld überwiesen, könnte sich etwa die geplante Zusammenlegung der Kasernen in Feldbach und Fehring weiter verzögern. In den doppelten Aufwand müsste dann länger als geplant Geld fließen, so der Militärkommandant: "Ich weiß, Ersatzbauten kosten Geld, aber man muss unbedingt darauf schauen, dass das Bundesheer nicht zu arm wird, um sparen zu können".
Auf das Geld aus Kasernenverkäufen zu warten, sei jedenfalls zu spät, sagt Zöllner.
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Verteidigungsministerium: Auch vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise müssten die Investitionen fortgesetzt werden. |
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"Wichtiger Auftraggeber für Bauwirtschaft"
Aus dem Verteidigungsministerium heißt es dazu: In den letzten zwei Jahren seien 230 Millionen Euro in die Kasernen investiert worden, das Bundesheer sei damit ein wichtiger Auftraggeber für die Bauwirtschaft. Auch vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise müssten diese Investitionen fortgesetzt werden.
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oesterreich.ORF.at
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burgenland.ORF.at
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salzburg.ORF.at
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