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DI | 14.02.2012
ÖBB-Logo. (Bild: ORF)
Chronik
Schwarzfahrer attackierten Schaffner
Drei unbekannte Schwarzfahrer haben am Freitag in einem Intercity-Zug der ÖBB einen Zugbegleiter attackiert. Während der Schaffner unverletzt blieb, dürfte sich einer der mutmaßlichen Täter selbst verletzt haben.
Die drei - laut Polizei südlich aussehenden - Männer im Alter zwischen 15 und 18 Jahren hatten am Freitag gegen 11.45 Uhr am Bahnhof Mürzzuschlag den Schnellzug IC 650 nach Wien bestiegen.
In Steinhaus aus dem Zug gewiesen
Bei der kurz darauf vom 49-jährigen Zugbegleiter aus Spielfeld durchgeführten Fahrkartenkontrolle konnten die Burschen keine Fahrkarte vorweisen - sie wurden deshalb am Bahnhof in Steinhaus am Semmering aus dem Zug gewiesen.
Der Schaffner konnte ausweichen und blieb unverletzt.
Mit Messer angegriffen
Die Burschen bedrohten daraufhin den Schaffner mit dem Umbringen. Einer von ihnen zog sogar ein Messer und versuchte, auf den 49-Jährigen einzustechen; der Schaffner konnte aber ausweichen und blieb unverletzt.

Das Trio flüchtete. Bei den anschließenden Erhebungen am Bahnhof Steinhaus wurden am Bahnsteig Blutspuren gefunden - die Exekutive nimmt an, dass einer der Täter sich bei dem Vorfall selbst verletzte.
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