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Schneechaos |
28.01.2009 |
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Weiterhin Hunderte Haushalte ohne Strom
Nach den starken Schneefällen herrscht weiterhin in manchen Gebieten der Steiermark Ausnahmezustand. Nach wie vor sind zahlreiche Haushalte - vor allem im Süden und Osten des Landes - ohne Strom.
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Betroffen sind vor allem die Bezirke Feldbach, Deutschlandsberg und Leibnitz. |
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Hunderte Bäume umgestürzt
Der schwere Schnee brachte Hunderte Bäume zum Umstürzen. Viele fielen auf Stromleitungen, wodurch insgesamt rund 10.000 Haushalte ohne Strom waren.
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Allein im Bezirk Leibnitz musste die Feuerwehr in der Nacht auf Mittwoch rund 250 Mal ausrücken, um umgestürzte Bäume zu entfernen und hängengebliebene Fahrzeuge zu bergen, im Bezirk Deutschlandsberg waren es über 140 Einsätze.
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Einige hundert Haushalte waren bis Mittwochnachmittag ohne Strom. |
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Schadensbehebung dauert länger
Hunderte Haushalte vor allem im Bezirk Leibnitz haben nach wie vor keinen Strom, und die Behebung der Schäden dauert länger, als ursprünglich angenommen. Ob dies bis Mittwochabend vollständig gelingt, kann von der Energie Steiermark nicht garantiert werden.
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"Derzeit sind an die 50 Trafostationen nicht am Netz. Die Kerngebiete an sich sind alle versorgt, die Ausfälle sind eigentlich nur mehr in der Peripherie", sagt der Regionalstellenleiter Johann Muster.
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Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. |
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Kein Zugverkehr Leibnitz-Spielfeld
Auf der Südbahnstrecke der ÖBB musste zwischen Leibnitz und Spielfeld ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden, da umgestürzte Bäume die Oberleitung beschädigt haben. In diesem Bereich werden die Züge voraussichtlich bis Donnerstag, 17.00 Uhr, nicht fahren können.
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Chaotische Zustände auf A2 und A9
Auf den Staßen beruhigt sich die Situation mittlerweile einigermaßen. In der vergangenen Nacht allerdings waren die Zustände auf den beiden steirischen Hauptverbindungsrouten - der Südautobahn (A2) und der Pyhrnautobahn (A9) - teilweise chaotisch. Die A2 musste am Abend sogar für drei Stunden gesperrt werden.
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Viele Autofahrer kritisierten, es sei zu spät geräumt, und auch die Schneekettenpflicht sei zu spät ausgegeben worden. Bei der ASFINAG kann man diese Kritik nicht nachvollziehen.
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Zahlreiche Unfälle
Zahlreiche Verkehrsunfälle endeten mit Blechschaden. Bei Wörschach war ein Sattelzug umgestürzt und hatte die Ennstalstraße stundenlang blockiert. Auch auf der Pyhrnautobahn (A9) zwischen Vogau und Straß war ein Lkw umgestürzt.
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steiermark.ORF.at
Bei einem Unfall bei Aich starben zwei Personen. Ein 21 Jahre alter Pkw-Lenker war auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern geraten und seitlich gegen einen entgegenkommenden Geländewagen geprallt.
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oesterreich.ORF.at
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